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Siemens erhält aus Portugal Großauftrag über 100 Ladesäulen für elektrische Fahrzeuge

18.08.2011
Mit maximaler Ladeleistung von 22 Kilowatt können Elektroautos in einer Stunde geladen werden

Siemens hat für seine Ladesäule des Typs Charge CP700A einen Großauftrag aus Portugal erhalten. Im Rahmen des portugiesischen Programms zur Förderung der Elektromobilität (MOBI.E) schloss Siemens Portugal einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 300 Ladesäulen ab.


Die Ladesäule Charge CP700A von Siemens kann Elektroautos mit gängiger Batteriekapazität binnen einer Stunde laden. Gegenüber der vorherigen Serie wurde die Ladeleistung auf 22 Kilowatt verdoppelt, womit sich die Ladezeiten halbieren.

100 Stück davon wurden vom Kunden INTELLI als Koordinator des portugiesischen Programms sofort fest bestellt. INTELLI plant den Aufbau des Netzwerks für Ladeinfrastruktur in Portugal und will die Ladesäulen bis 2012 in 25 Städten, unter anderem auf öffentlichen Parkplätzen und in der Nähe von Einkaufszentren, Hotels und Flughäfen installieren.

„Ich freue mich sehr, dass wir schon so kurz nach dem Start der Serienproduktion eine Großbestellung über 100 Ladesäulen vom Typ Charge CP700A erhalten haben. Das Interesse an schneller Ladetechnik ist sehr groß“, sagte Ralph Griewing, Leiter des Siemens-Geschäftsfeldes Electric Vehicle Infrastructure. Die im Frühjahr in den Markt eingeführte Ladesäule mit der Bezeichnung Charge CP700A kann Elektrofahrzeuge mit verschiedenen Leistungen laden. In der schnellsten Betriebsart wird das Fahrzeug dreiphasig mit Wechselspannung bei 32 Ampère Stromstärke versorgt und entsprechend mit einer Leistung von 22 Kilowatt geladen. Gegenüber der vorherigen Serie wurde die übliche Ladezeit dabei auf eine Stunde reduziert. Siemens hat sich als mittelfristiges Ziel gesetzt, Schnellladesysteme mit einer Ladezeit von weniger als 15 Minuten zu entwickeln.

Die Ladesäule Charge CP700A arbeitet mit Wechselspannung und kann problemlos in gängige europäische Stadtnetze integriert werden. Sie ist für die Einbindung in ein intelligentes Stromnetz (Smart Grid) vorbereitet und unterstützt Funktionen wie das ferngesteuerte Regeln der Ladeleistung, um Netzengpässen vorzubeugen bzw. um das gezielte Laden mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu ermöglichen.

Der Siemens-Sektor Energy ist der weltweit führende Anbieter des kompletten Spektrums an Produkten, Dienstleistun¬gen und Lösungen für die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung sowie für die Gewinnung, die Umwandlung und den Transport von Öl und Gas. Im Geschäftsjahr 2010 (30. September) erwirtschaftete der Sektor Energy einen Umsatz von rund 25,5 Mrd. EUR und erhielt Aufträge in einem Umfang von über 30,1 Mrd. EUR. Das Ergebnis betrug über 3,3 Mrd. EUR. Im Sektor Energy arbeiteten zum 30. September 2010 über 88.000 Mitarbeiter. Weitere Informatio¬nen unter: www.siemens.de/energy.

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