Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens und E.ON errichten grossen Offshore-Windpark in Daenemark

08.10.2008
Auftragsvolumen fuer das Projekt Roedsand II liegt bei ueber 275 Mio. EUR

E.ON hat an Siemens Energy einen Auftrag ueber die Lieferung von 90 Windenergieanlagen fuer den Offshore-Windpark Roedsand II in Daenemark vergeben. Das neue Grossprojekt entsteht suedlich der Insel Lolland in der Ostsee und wird mit einer installierten Kapazitaet von 207 Megawatt (MW) einer der weltweit groessten Offshore-Windparks sein. Die 90 Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils 2,3 MW und Rotordurchmessern von 93 Metern werden im Jahr 2010 errichtet. Das Auftragsvolumen inklusive eines zweijaehrigen Servicevertrags liegt bei rund 275 Mio. EUR.

Das neue Offshore-Projekt von E.ON und Siemens wird rund drei Kilometer westlich des Windparks Roedsand I entstehen, der bereits 2003 ans daenische Stromnetz angeschlossen wurde. Fuer den Offshore-Windpark Roedsand I hatte Siemens 72 Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils 2,3 MW geliefert und aufgestellt. Das Projekt, das in Fachkreisen auch als Offshore-Windpark Nysted bezeichnet wird, wird von E.ON und dem daenischen Unternehmen DONG Energy betrieben und ist mit einer Gesamtleistung von 165,6 MW der bisher groesste daenische Meereswindpark.

Im neuen Projekt Roedsand II werden ebenfalls 2,3-MW-Anlagen von Siemens zum Einsatz kommen, die bisher im Offshore-Betrieb eine sehr hohe Zuverlaessigkeit bewiesen haben. Nach Fertigstellung wird der Offshore-Windpark Roedsand II jaehrlich CO2-Emissionen in der Groessenordnung von 700.000 Tonnen einsparen.

"Siemens hat Offshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 1.800 MW installiert oder im Auftragsbestand und ist damit der fuehrende Lieferant von Offshore-Windenergieanlagen", sagte René Umlauft, CEO der Siemens-Division Renewable Energy. "Wir besitzen schon heute die bewaehrte Technologie, um den geplanten Ausbau der Offshore-Windenergie in die Tat umzusetzen. Wir freuen uns, nun gemeinsam mit E.ON dieses daenische Grossprojekt zu realisieren", ergaenzte Umlauft.

Cord Landsmann, CFO von E.ON Climate & Renewables, sagte: "Bereits der Bau des Offshore-Windparks Roedsand I war ein voller Erfolg und den wollen wir nun mit der Errichtung von Roedsand II wiederholen. Wir koennen uns gluecklich schaetzen, dass wir grossartige Ingenieure und eine grossartige Technologie zur Verfuegung haben, um diese anspruchsvolle Aufgabe umzusetzen."

Unabhaengig von diesem Auftrag hatten Siemens Energy und E.ON erst vor wenigen Wochen die Unterzeichung eines Rahmenabkommens fuer die Lieferung von 500 Windenergieanlagen gemeldet. Die Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 1.150 MW werden in Onshore-Projekten in Europa und in den USA in den Jahren 2010 und 2011 installiert.

Der Siemens-Sektor Energy ist der weltweit fuehrende Anbieter des kompletten Spektrums an Produkten, Dienstleistungen und Loesungen fuer die Energieerzeugung, -uebertragung und -verteilung, sowie fuer die Gewinnung, die Umwandlung und den Transport von Oel und Gas. Im Geschaeftsjahr 2007 (30. September) erwirtschaftete der Sektor Energy nach IFRS einen Umsatz von rund 20,3 Mrd. EUR und erhielt Auftraege in einem Umfang von rund 28,5 Mrd. EUR. Das Ergebnis betrug 1,8 Mrd. EUR. Im Sektor Energy arbeiteten zu Beginn des Geschaeftsjahres 2008 rund 73.500 Mitarbeiter.

E.ON Climate & Renewables ist weltweit fuer die Aktivitaeten des E.ON-Konzerns im Bereich Erneuerbare Energien und Klimaschutz verantwortlich. Der Einsatz Erneuerbarer Energien bietet grosses Potenzial fuer Wirtschaft und Umwelt. Deshalb wird E.ON den Anteil der Erneuerbaren Energien im Erzeugungsportfolio nachhaltig ausbauen. E.ON Climate & Renewables investiert deswegen bis 2010 ueber 6 Mrd EUR in Erneuerbare Energien und Klimaschutzprojekte und wird eine fuehrende Rolle in diesem Wachstumsmarkt einnehmen. Weitere Informationen unter: www.eon.com.

Hinweise zu Berechnung der CO2-Einsparung:
Erwartete Stromproduktion des Projektes Roedsand II: 800.000 MWh pro Jahr Durchschnittliche CO2-Emssion pro produzierter MWh in Daenemark: 0,875 Tonnen 800.000 MWH * 0,875 t CO2 / MWh = 700.000 Tonnen CO2
Siemens AG
Presseabteilung Energy
Oliver Loenker
Telefon: 49 9131/18-7032
Mobil: 49 171 550 74 48
mailto:oliver.loenker@siemens.com
E.ON Climate & Renewables
Communication & Engagement
Jonny Stokes
Telefon: 49 211/4579 3568
Mobil: 49 151 550 49 402
E-mail: jonny.stokes@eon.com
Informationsnummer: ERE 200810.002 d

Oliver Loenker | Siemens Energy
Weitere Informationen:
http://www.powergeneration.siemens.com
http://www.siemens.de/energy

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht TU Ilmenau erforscht innovative mikrooptische Bauelemente für neuartige Anwendungen
21.09.2017 | Technische Universität Ilmenau

nachricht Bald bessere Akkus?
21.09.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften