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Saftpresse nach neuem Prinzip und „EEG-Kappe“: Studierende präsentieren innovative Prototypen

11.05.2010
Frisch gepresst und gut getragen: Eine Saftpresse, die nach einem völlig neuen Prinzip funktioniert, und eine alltagstaugliche „EEG-Kappe“, die Epileptiker vor Anfällen warnen soll - das sind die Innovationen, die Studierende im Rahmen des aktuellen „product innovation project“ der TU Graz entwickelt haben.
Um aus ihren praxistauglichen Ideen zwei handfeste Prototypen zu entwickeln, arbeiteten Studierende aus Österreich, Slowenien und Finnland zusammen.

Das Konzept kommt aus Finnland, hat sich seit seiner Premiere 2007 aber auch schnell an der TU Graz durchgesetzt: Studierende verschiedener Disziplinen und Universitäten in mehreren Ländern arbeiten gemeinsam an einer Aufgabe.

Ziel ist - unterstützt von einem namhaften Industriepartner - im Team einen funktionierenden Prototypen zu bauen. Gleich zwei Prototypen sind so heuer aus einer Kooperation von Studiosi der TU Graz mit ihren Kollegen der Karl-Franzens-Universität Graz, der slowenischen Universität Maribor und der finnischen Aalto University entstanden. „Da Treffen aufgrund der räumlichen Distanz nicht regelmäßig möglich waren, kommunizierten die insgesamt 20 Studierenden online und hielten Video-Konferenzen ab“, erklärt Lehrveranstaltungsleiterin Sonja Embst, wie die studentischen Erfinder ihr gemeinsames Ziel verfolgten.

„first INfreshion“ – frischer Saft nach neuem Prinzip

Gerade richtig für die warme Jahreszeit kommt die Idee für ein neues Press-Prinzip für Obst und Gemüse: Beim von den Studierenden genutzten Rotationskolbenprinzip presst ein Kolben die Früchte zusammen. „Das erzeugt weniger Schaum und steigert so die Qualität des Safts“, erklärt „first INfreshion“-Teamleiter Thomas Macher den entscheidenden Vorteil für den Genießer. Außerdem: Der Prototyp lässt sich im Gegensatz zu herkömmlichen Saftpressen schnell und einfach reinigen.

„smaXperts“ – hoffnungsvolle Erfinder für Epileptiker

Ein System anzubieten, das Epileptiker vor einem Anfall warnt und auch gleich Rettung ruft, ist die Vision des „smaXperts“-Teams. Ein erster Schritt in diese Richtung ist die nun entwickelte EEG-Messkappe, die auch im Alltag nutzbar sein soll. „Eine Schwierigkeit bestand bislang im aufwendigen Aufbringen der Elektroden“, weiß Peter Rabanser, „Kopf“ der „smaXperts“. Die Herausforderung lösten die Studierenden mit einer bereits zum Patent angemeldeten Erfindung: Ähnlich wie bei einem Filzstift bleibt die Spitze der Elektrode ständig feucht. Hinter dem Projekt steht „smaXtec”, ein Startup-Unternehmen der TU Graz.

Bildmaterial bei Nennung der Quelle „TU Graz/Lunghammer“ verfügbar unter
http://www.presse.tugraz.at/webgalleryBDR/data/productinnovation/index.htm
Nähere Informationen:
http://www.productinnovation.tugraz.at
http://productinnovation.tugraz.at/smaXperts/
http://www.productinnovation.tugraz.at/first_Infreshion/
Rückfragen:
Dipl.-Ing. Sonja Embst
Lehrveranstaltungsleiterin
Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung
Email: info@productinnovation.tugraz.at
Tel: +43 (0) 316 873 7293
Thomas Macher
Teamleiter Projekt „first INfreshion“
Tel: +43 (0) 699 102 80 373
Peter Rabanser
Teamleiter Projekt „smaXperts“
Tel: +43 (0) 660 550 61 99

Alice Senarclens de Grancy | idw
Weitere Informationen:
http://www.tugraz.at

Weitere Berichte zu: Elektrode Epileptiker Saftpresse first INfreshion smaXperts

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