Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

PowerCore SunCruiser fährt ohne jede Panne 3.000 km von Darwin nach Adelaide

11.10.2013
Hochschule Bochum belegt dritten Platz bei der Weltmeisterschaft der Solarfahrzeuge

14:18 Uhr Ortszeit war es, als der blaue Sonnenwagen aus Bochum über die Ziellinie vor den Toren von Adelaide fuhr. Geschafft: 3.000 Kilometer haben die Studierenden der Hochschule Bochum mit ihrem Solarcar PowerCore SunCruiser zurückgelegt. Das vorläufige Ergebnis sieht das deutsche Team auf Platz 3 in diesem härtesten Wettbewerb für solarbetriebene Fahrzeuge.


Am Ziel nach 3.000 Kilometern in Adelaide.
Foto: Stefan Spychalski/Hochschule Bochum

Die Deutschen waren in der Cruiser-Klasse angetreten, die sie mit inspiriert und initiiert haben. In Sonnenwagen, die in dieser Klasse antreten, müssen mindestens zwei Personen mitfahren können, eine Straßenzulassung im jeweiligen Ursprungsland ist erforderlich. Neben der reinen gefahrenen Zeit zählen auch die Anzahl der Personen, die man pro Kilometer mitgenommen hat und die Alltagstauglichkeit, die eine Fachjury bewertet.

Der PowerCore SunCruiser war auf einigen Etappen mit Fahrer und zwei Passagieren an Bord unterwegs und erreichte dabei 100 km/h. Gegen die Konkurrenz aus Eindhoven, die mit einem Viersitzer angetreten war und ein Sportwagen, der aus Sydney ins Rennen gegangen war, mussten sich die Deutschen am Ende geschlagen geben. Vor allem der vorletzte Renntag hatte mit dichten Wolken und Regen die Batterien des PowerCore SunCruiser stark strapaziert, sodass heute bis zur Ziellinie nur noch Tempo 55 möglich war.

Da mit Passagieren gefahrene Kilometer ein entscheidendes Wertungskriterium darstellen, hofft das niederländische Team, am Ende den Gesamtsieg der Cruiser–Klasse zu erhalten. Die finale Wertung wird erst morgen vorgenommen werden, in die zudem die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge einfließen wird. Erst am Sonntag wird damit feststehen, ob auch der Bochumer Platz das endgültige Urteil darstellt oder das Team gar noch auf Platz zwei rutscht.

Die Hochschule Bochum nimmt als einziges deutsches Team seit 10 Jahren an der World Solar Challenge teil. Platz 3 ist das bisher beste Ergebnis, das die Bochumer erreicht haben. Vor allem die überragende Zuverlässigkeit des von den 30 Studierenden selbst konstruierten und gebauten Wagens hat diesen Erfolg möglich werden lassen. Über 2.000 Testkilometer hatte das Team gefahren, um alle technischen Details zu perfektionieren.

Kontakt vor Ort in Australien: Stefan Spychalski
Tel.: +61 413 859 178
Weitere Informationen:
http://www.hochschule-bochum.de/solarcar/rennbeteiligungen/wsc/world-solar-challenge-2013/tagebuch.htm

- Das Tagebuch des PowerCore SunCruisers während der Bridgestone WorldSolarChallenge 2013

Detlef Bremkens | idw
Weitere Informationen:
http://www.hochschule-bochum.de/

Weitere Berichte zu: Alltagstauglichkeit Passagier PowerCore SolarCar Sonnenwagen SunCruiser

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Wärme in Strom: Thermoelektrische Generatoren aus Nanoschichten
16.03.2017 | Universität Duisburg-Essen

nachricht Flüssiger Treibstoff für künftige Computer
15.03.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise