Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ostfalia Hochschule forscht mit europäischen Partnern an innovativen Energiekonzepten

09.03.2010
Absolventin der Versorgungstechnik im Wissenschaftlerteam

Seit Anfang dieses Jahres forschen Wissenschaftler der Fakultät Versorgungstechnik, Bereich Bio- und Umwelttechnik, der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften am Einsatz erneuerbarer Energien im Baltikum. Die Basis dafür ist das gemeinsam mit acht weiteren Partnern aus Schweden, Finnland, Estland, Litauen und Polen beantragte und von der Europäischen Union finanzierte Forschungsprojekt REMOWE.

Ziel des Projektes ist die regionale Reduktion des Einsatzes fossiler Ressourcen zugunsten erneuerbarer Energien. Biogas spielt dabei eine zentrale Rolle. Das Projekt wurde von der EU mit 1,5 Millionen Euro genehmigt - ein Beleg für die hohe Fachkompetenz der Fakultät Versorgungstechnik auf dem Gebiet der Biogasforschung.

Am 3. März fand in Wroclaw (Breslau/Polen) die Auftaktveranstaltung des REMOWE-Projektes in Form eines offenen Seminars statt. Vor dem anwesenden Fachpublikum, bestehend aus Vertretern von Forschung, Industrie und Politik präsentierten B.Eng. Anna Behrendt und Prof. Dr. Thorsten Ahrens die im Zuge des Projektes geplanten Aktivitäten der Ostfalia. Anna Behrendt, seit einem Jahr Mitglied des Wissenschaftlerteams von Professor Ahrens, ist Absolventin des Studiengangs Bio- und Umwelttechnik. Berufsbegleitend studiert Sie an der Fakultät Versorgungstechnik den Masterstudiengang Energiesystemtechnik. Im Sommer des nächsten Jahres wird sie voraussichtlich den Abschluss des Masters of Engineering erreichen.

"Die gezielte Einbindung von angehenden Absolventen und Jungwissenschaftlern in laufende Forschungsprojekte ist die Kernphilosophie in der Bio- und Umwelttechnik an der Ostfalia", sagt Professor Ahrens und ergänzt: "Aus diesem Grund werden die verfügbaren Forschungsstellen bevorzugt mit jungen Absolventen besetzt und die aktuellen Forschungsthemen direkt in die Ausbildungsinhalte des Studiengangs integriert."

Die Schwerpunkte der Projektarbeiten setzen die Wissenschaftler auf die Ermittlung von Biogaspotentialen aus verschiedenen Abfallfraktionen sowie die Erarbeitung von umsetzungsfähigen Technologiekonzepten. Ein weiterer Fokus stellt der projektinterne Wissenstransfer dar. Im Zuge dessen werden Wissenschaftler aus Finnland und Litauen im Frühjahr 2010 an der Ostfalia zum fachlichen Austausch erwartet.

Evelyn Meyer-Kube | idw
Weitere Informationen:
http://www.REMOWE.eu
http://www.ostfalia.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Neue Sensortechnik für E-Auto-Batterien
08.12.2016 | Ruhr-Universität Bochum

nachricht Siliziumsolarzelle des ISFH erzielt 25% Wirkungsgrad mit passivierenden POLO Kontakten
08.12.2016 | Institut für Solarenergieforschung GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie