Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Siemens-Receiver UVAC 6G steigert die Effizienz von solarthermischen Kraftwerken

11.09.2012
Neuer Siemens-Receiver UVAC 6G steigert die Effizienz von solarthermischen Kraftwerken

Siemens hat auf der SolarPACES Konferenz in Marrakesch einen neuen Solarreceiver vorgestellt. Der UVAC 6G (Universal Vacuum Air Collector) kann dank seiner verbesserten Effizienz einen höheren Anteil der eingehenden Sonnenstrahlung nutzen.



Auf der gleichen Fläche kann der Receiver mehr Wärme einfangen, die wiederum in elektrische Energie umgewandelt wird. Infolge der höheren Ausbeute können die Betreiber von Solarfeldern ihre Investitions- und Betriebskosten um bis zu 2,5 Prozent senken. Bislang sind mehr als 500.000 UVAC-Receiver von Siemens in kommerziellen Kraftwerken verbaut.

Mit dem UVAC 6G begründet Siemens die sechste Generation seiner Solarreceiver-Familie. Dank verbesserter Beschichtungen kann der neue Receiver mehr Wärme aufnehmen. Diese Wärme wird in Dampf umgewandelt, der wiederum einen Dampfturbosatz zur Stromerzeugung antreibt. Die neue Receiver-Generation ermöglicht den Bau effizienterer Solarfelder und reduziert dabei die Investitions- und Betriebskosten um bis zu 2,5 Prozent. Kostenintensive Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten entfallen aufgrund der patentierten Getter-Bridge-Technologie von Siemens, die Wasserstoff im Receiver-Rohr beseitigt, ehe ein Vakuumverlust eintreten kann.

„Der neue Solarreceiver UVAC 6G hilft, die Leistung von solarthermischen Kraftwerken zu steigern. Er erzeugt noch mehr Strom aus der einfallenden Sonnenenergie“, sagte Dr. Shmuel Fledel, CEO der Siemens-Geschäftseinheit Solar Thermal Energy. „Unsere jahrelange Erfahrung im Receiver-Geschäft fließt kontinuierlich in unsere Forschung- und Entwicklungsaktivitäten ein. Der neue Receiver ist auf einen reibungslosen Betrieb über viele Jahre hin konzipiert.“

Im Geschäftsjahr 2011 erzielte Siemens mit seinem Umweltportfolio einen Umsatz von rund 30 Milliarden Euro. Das macht das Unternehmen zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen von Siemens im selben Zeitraum fast 320 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart; das ist so viel wie Berlin, Delhi, Hongkong, Istanbul, London, New York, Singapur und Tokio in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.

Der Siemens-Sektor Energy ist der weltweit führende Anbieter des kompletten Spektrums an Produkten, Dienstleistungen und Lösungen für die Stromerzeugung mit thermischen Kraftwerken und aus erneuerbaren Energiequellen sowie für die Stromübertragung in Netzen und für die Gewinnung, die Verarbeitung und den Transport von Öl und Gas. Im Geschäftsjahr 2011 (30. September) erwirtschaftete der Sektor Energy einen Umsatz von 24,9 Mrd. EUR und erhielt Aufträge in einem Umfang von rund 31,8 Mrd. EUR. Das Ergebnis betrug 3,9 Mrd. EUR. Im Sektor Energy arbeiteten zum 1. Oktober 2011 über 82.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen unter: www.siemens.de/energy.

Siemens AG
Corporate Communications and Government Affairs
Wittelsbacherplatz 2, 80333 München
Deutschland
Informationsnummer: EX201209064
Media Relations: Kerstin Eckert
Telefon: +49 9131 18-83481
E-mail: kerstin.eckert@siemens.com
Siemens AG
Energy Sector - Solar & Hydro Division
Freyeslebenstr. 1, 91058 Erlangen

Kerstin Eckert | Siemens Energy
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/energy/bild/EX201209064

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Gut sortiert: Schüttgutanlagen werden klüger
30.03.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften
29.03.2017 | Technische Universität Dresden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE