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Neu entwickeltes, knallgrünes Elektrotestfahrzeug ist im ganzen Landkreis Harz unterwegs

21.09.2009
Der elektrische Fuhrpark des Forschungsprojektes "Harz.ErneuerbareEnergien-mobility" (Harz.EE-mobility) wurde kürzlich um einen neuen Testwagen erweitert.

Dipl.-Ing. Ute Urban vom Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz (FH) fährt nun mit dem knallgrünen, in der Schweiz umgebauten Twingo durch den Landkreis Harz.

Vielleicht haben Sie ihn auch schon gesehen? Auf diese Weise sollen erste praktische Erfahrungen mit rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen im ländlichen Raum gesammelt werden. Das Fahrzeug ist mit einem Hochtemperatur-Akkumulator ausgestattet und gewinnt sogar Bremsenergie zurück, so dass ein energieeffizientes Fahren möglich ist. Die Aufladung kann an einer herkömmlichen Steckdose erfolgen. Auch eine 70 km lange Testfahrt bis nach Schierke wurde bereits erfolgreich absolviert.

Ziel des innovativen Projektes "Harz.EE-mobility" ist es, zu erforschen, wie sich regionale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen mit den Bedürfnissen der Benutzer von Elektrofahrzeugen in Einklang bringen lassen. Zudem sollen Elektroautos, beispielsweise von Lieferdiensten oder Carsharing-Modellen, ins Harzer Stromnetz eingebunden werden. Die Arbeitsgruppe "Regionales Innovationszentrum für nachhaltiges Wirtschaften" (REGIONA) der Hochschule Harz bearbeitet in dem Projekt außerdem die Bewertung der Auswirkungen durch geeignete Nachhaltigkeitsindikatoren; d.h., die ökologischen Effekte im Sinne von CO2-Emissionen, die ökonomischen Auswirkungen, insbesondere auf die regionale Wertschöpfung und die sozialen Aspekte zur Sicherstellung der Mobilität bei Verknappung von fossilen Ressourcen.

Hinter "Harz.EE-mobility" steht ein Konsortium, das sich aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen zusammensetzt. Dazu gehören die Otto-von-Guericke-Universität-Magdeburg als Projektkoordinator und regionale Partner wie die Hochschule Harz, die regionalen Stadtwerke, die Regenerativ Kraftwerke Harz und Krebs & Aulich aus Derenburg. Des Weiteren sind das Institut für Solare Energieversorgungstechnik (IWES) Kassel, die Deutsche Bahn, das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF Magdeburg, die Vodafone AG, die Siemens AG, die E.ON Avacon AG sowie die in.power GmbH in Mainz beteiligt. Insgesamt wird das Projekt mit einem Volumen von sieben Millionen Euro bis 2011 vom Bundesumweltministerium gefördert.

Andreas Schneider | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-harz.de

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