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Mit Vakuum und Vulkangestein Wärme speichern

13.10.2014

Perlitpulver in Speicherwand reduziert Wärmeverluste

Um den Anteil der Solarthermie in der Wärmeversorgung zu erhöhen, sind effizientere Speicher eine wichtige Voraussetzung.


Prototyp in Echtgröße: Der vakuumsuperisolierte Wärmespeicher hat ein Fassungsvermögen von 6,5 Kubikmetern. © ZAE Bayern

Das BINE-Projektinfo „Vakuumtank speichert Wärme“ (14/2014) schildert die Entwicklung eines Speichers, dessen Hülle eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit aufweist. Ein Vakuum zwischen Innen- und Außentank sowie eine Perlitpulver-Füllung im Zwischenraum ermöglichen gute Dämmwerte.

Der vakuumsuperisolierte Heißwasserspeicher kann über mehrere Wochen oder Monate Wärme speichern. So lassen sich bei kleinen und mittelgroßen Bestandsgebäuden mit Niedrigenergiehausstandard hohe solare Deckungsanteile erreichen. Der Langzeit-Wärmespeicher wird bereits in mehreren Ein- und Mehrfamilienhäusern eingesetzt.

Den Wärmetransport zwischen den aus Stahl gefertigten Innen- und Außentanks zu minimieren, war Ziel des Forschungsprojektes. Dazu erzeugten die Wissenschaftler mit einfacher Pumpentechnik ein Vakuum im Ringspalt.

So schafften sie es, die Luftwärmeübertragung zu unterbinden. Allerdings findet auch im Vakuum noch Wärmestrahlung statt. Um diesen Effekt zu reduzieren, füllten die Forscher in den Zwischenraum das kaum wärmeleitende Vulkangestein Perlit.

Der vakuumsuperisolierte Heißwasserspeicher wurde vom Bayerischen Zentrum für Angewandte Energieforschung in Zusammenarbeit mit dem Stahl- und Metallbaubetrieb Hummelsberger aus Oberbayern entwickelt.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info  oder 0228 92379-0.

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Rüdiger Mack | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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