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Mit thermischen Wärmepumpen Wohngebäude beheizen

10.03.2015

Neues Gas-Adsorptionsheizgerät für Ein- und Mehrfamilienhäuser

Lange Zeit galten thermische Wärmepumpen meist als zu groß, um den vergleichsweise niedrigen Wärmebedarf von Ein- und Mehrfamilienhäusern effizient zu decken.


Das neue Heizgerät kombiniert Brennwerttechnik mit einer Adsorptionswärmepumpe.

© Viessmann Werke GmbH & Co. KG

Neu entwickelte Gas-Adsorptionsheizgeräte können das ändern. Sie sind genau für dieses Anwendungsgebiet entwickelt worden.

Das BINE-Projektinfo „Mit Gas-Adsorptionswärmepumpen heizen“ (03/2015) stellt eines der neuen Geräte vor. Dieses kombiniert die Brennwerttechnik mit einem thermischen Wärmepumpenmodul auf Zeolith-Wasser-Basis.

Das Gerät besteht aus zwei Modulen: Die thermische Wärmepumpenanlage deckt die Grundlast der Gebäudebeheizung. Die nötige Wärme zum Antrieb steuert ein Gas-Brennwertmodul bei. Dieses deckt zusätzlich noch den Spitzenwärmebedarf an sehr kalten Tagen.

Im Vergleich zu einer Elektro-Wärmepumpe benötigt das neue Konzept deutlich weniger Umweltwärme. Als Wärmequellen kommen Erdsonden, -kollektoren und -körbe sowie auch solare Wärme aus Kollektoranlagen infrage. Im Vergleich zu reinen Gas-Brennwertheizungen ist ein bis zu 40 % höherer Jahresnutzungsgrad erreichbar.

Das Gas-Adsorptionsheizgerät ist eine Entwicklung der Viessmann Werke aus Allendorf. In abschließenden Feldtests bestätigten Anlagenbetreiber und Heizungsinstallateure die guten Erfahrungen mit den Geräten. Die Betreiber haben besonders die niedrigen Geräuschemissionen und die intuitive Bedienbarkeit herausgestellt. Der Aufwand für Montage und Inbetriebnahme ist nicht größer als bei konventionellen Heizsystemen.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe unter www.bine.info  oder telefonisch unter 0228 92379-0 erhältlich.

Pressekontakt

BINE Informationsdienst
Uwe Milles/Birgit Schneider
Tel. 0228/9 23 79-26/-28
Fax 0228/9 23 79-29
E-Mail presse@bine.info
Kaiserstraße 185-197
53113 Bonn
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Rüdiger Mack | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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