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Mehr Effizienz für den Doppelboden: Präzisionsklimageräte Rittal CRAC CW und CRAC DX

09.06.2015

Zwei neue Rittal Präzisionsklimageräte verbessern die Energieeffizienz von Doppelboden-Kühlsystemen in Rechenzentren. Die Raumklimasysteme CRAC CW und CRAC DX können bis zu 167 kW Wärme abführen. Sie lassen sich optimal mit der stromsparenden freien Kühlung kombinieren, was sich positiv auf die Betriebskosten auswirkt.

Die Rittal Präzisionsklimageräte CRAC (Computer Room Air Conditioner) CW und CRAC DX können ohne großen Aufwand in eine Doppelbodenumgebung integriert werden, um die Energiebilanz der Rechenzentrumskühlung zu optimieren.


Das Präzisionsklimagerät für Direktverdampfung CRAC DX saugt die warme Luft des Rechenzentrums an der Geräteoberfläche an, kühlt diese in einem geschlossenen Wärmetauscher ab und bläst die abgekühlte Luft mit Überdruck in den Doppelboden ein. Von dort gelangt die Luft über Lüftungsplatten zurück ins Rechenzentrum. Die Verbindung zum luftgekühlten Kondensator erfolgt über Kältemittelleitungen. Die Verflüssigereinheit wird extern platziert. Quelle: Rittal GmbH & Co. KG


Das CRAC CW saugt die warme Luft des Rechenzentrums an der Geräteoberfläche an, kühlt diese mit Wasser in einem geschlossenen Wärmetauscher ab und bläst die abgekühlte Luft mit Überdruck in den Doppelboden ein. Von dort gelangt die Luft über Lüftungsplatten zurück ins Rechenzentrum. Das erwärmte Kühlwasser wird in einer externen Rückkühlanlage außerhalb des Gebäudes abgekühlt. Quelle: Rittal GmbH & Co. KG

Beide Raumklimaanlagen sind auf die Anforderungen von IT-Lasten in Rechenzentren ausgelegt und sparen Strom durch innovative Technologien wie EC (electronically commutated)-Motoren und Scroll-Verdichter.

Die CRAC-Systeme bewältigen Verlustleistungen von bis zu 167 kW. Sie kühlen die eingesaugte Warmluft in einem geschlossenen Wärmetauscher ab. Das CRAC CW nutzt Wasser als Transportmedium für die Abwärme und kühlt es in einer Rückkühlanlage außerhalb des Gebäudes ab.

Beim Modell DX kommt ein Kältemittel mit einer extern angebrachten Verflüssigereinheit zum Einsatz. Beide Präzisionsklimageräte blasen die kalte Luft über den Doppelboden wieder in das Rechenzentrum ein.

Indirekte freie Kühlung kombinieren

Durch die mittlerweile von allen Serverherstellern freigegebenen höheren Eingangstemperaturen reicht in Deutschland und anderen europäischen Ländern die sogenannte freie Kühlung, also die Nutzung der Außentemperatur, fast immer aus, um das Rechenzentrum zu kühlen.

Je niedriger die Außentemperatur ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass freie Kühlung genügt und keine Kompressoren zugeschaltet werden müssen. Sowohl CRAC CW als auch CRAC DX sind perfekt dafür ausgelegt, mit indirekter freier Kühlung kombiniert zu werden. Das senkt die Energie- und damit auch die Betriebskosten des Rechenzentrums deutlich.

Zur Energieeffizienz von Doppelboden-Kühlsystemen tragen auch zahlreiche Technikinnovationen von Rittal bei. Beispielsweise werden in den Präzisionsklimageräten stromsparende EC-Motoren für die Ventilatoren verwendet.

Zudem arbeitet das kältemittelbasierte Sondermodell CRAC INV DX besonders effizient. Es verwendet über Inverter geregelte Scroll-Verdichter, deren Kühlleistung präzise an den Bedarf angepasst werden kann und gleichzeitig die Stromaufnahme der Kompressoren reduziert.

Die Geräte sind werkseitig vollständig montiert. Vor der Auslieferung wird eine Funktionsprüfung in Übereinstimmung mit den europäischen Richtlinien 2006/42EG, 2006/95EG, 2004/108EG und 97/23EG in der geltenden Fassung durchgeführt.

Über Rittal
Rittal mit Sitz in Herborn, Hessen, ist ein weltweit führender Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software & Service. Systemlösungen von Rittal kommen in nahezu allen Branchen, vorwiegend in der Automobilindustrie, in der Energieerzeugung, im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der ITK-Branche zum Einsatz. Mit rund 10.000 Mitarbeitern und 58 Tochtergesellschaften ist Rittal weltweit präsent.

Zum breiten Leistungsspektrum gehören Infrastrukturlösungen für modulare und energieeffiziente Rechenzentren mit innovativen Sicherheitskonzepten zur physischen Daten- und Systemsicherung. Die führenden Softwareanbieter Eplan und Cideon ergänzen die Wertschöpfungskette durch disziplinübergreifende Engineering-Lösungen, Kiesling Maschinentechnik durch Automatisierungslösungen für den Schaltanlagenbau.

Rittal wurde im Jahr 1961 gegründet und ist das größte Unternehmen der inhabergeführten Friedhelm Loh Group. Die Friedhelm Loh Group ist mit 18 Produktionsstätten und 78 Tochtergesellschaften international erfolgreich. Die Unternehmensgruppe beschäftigt über 11.500 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2014 einen Umsatz von rund 2,2 Milliarden Euro. Zum siebten Mal in Folge wurde das Familienunternehmen 2015 als Top Arbeitgeber Deutschland ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rittal.de und www.friedhelm-loh-group.com

Unternehmenskommunikation
Kerstin Ginsberg
Tel.: 02772/505-1328
Fax: 02772/505-2537
E-Mail: ginsberg.k@rittal.de


Hans-Robert Koch
Tel.: 02772/505-2693
Fax: 02772/505-2537
E-Mail: koch.hr@rittal.de


Rittal GmbH & Co. KG
Auf dem Stützelberg
35745 Herborn
www.rittal.de

Hans-Robert Koch | Rittal GmbH & Co. KG

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