Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehr als 100 Millionen Euro Forschungsförderung für erneuerbare Energien

18.11.2008
Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2007/2008 erschienen/Aktueller Überblick aus der Energieforschung / BMU fördert ca. 430 Projekte aus den Bereichen Photovoltaik, Windenergie, Geothermie und Solarthermie / FIZ Karlsruhe und FZ Jülich haben Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien erarbeitet

Angesichts knapper werdender Ressourcen fossiler Energieträger und deren negativen Einflüssen auf das Klima trägt die Forschung im Bereich der erneuerbaren Energien und deren Einsatz dazu bei, die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu unterstützen. Für 2008 hat das Bundesumweltministerium (BMU) deshalb mehr als 100 Millionen Euro zur Forschungsförderung in diesem Bereich zur Verfügung gestellt. Mehr als 40% davon entfallen auf Photovoltaik, rund ein Drittel auf Windenergie, der Rest auf Geothermie und Solarthermie.

Die derzeit laufenden Forschungsprojekte des BMU werden in dem gerade erschienenen "Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2007/2008" vorgestellt. Die neue Publikation (CD mit Booklet) wurde von Projektträger Jülich (PTJ) herausgegeben und von FIZ Karlsruhe redaktionell betreut. Die Online-Version wurde von FIZ Karlsruhe konzipiert und entwickelt.

Das Booklet bietet Kurzbeschreibungen der knapp 300 Verbundprojekte. Die datenbank-basierte CD-ROM ermöglicht eine schnelle und komfortable Suche nach Themen, Förderkennzeichen, Personen und Institutionen sowie weiterführende Links und enthält ausführliche Projektbeschreibungen im pdf-Format. Ergänzt werden die Projekt-Informationen durch thematische Einführungen in die Förderpolitik der Bundesregierung.

Das Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien wird an Forschungseinrichtungen und Hochschulen kostenlos abgegeben. Rezensionsexemplare können bei PTJ, Herrn Lothar Wissing (E-Mail: l.Wissing (at) fz-juelich.de), angefordert werden.

Die Online-Nutzung des Forschungsjahrbuchs ist unter www.forschungsjahrbuch.de möglich.

Kontakt für die Presse
FIZ Karlsruhe, Rüdiger Mack
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel.: 07247 808-513, Fax: 07247 808-134
Ruediger.Mack (at) fiz-karlsruhe.de
http://www.fiz-karlsruhe.de
Über FIZ Karlsruhe
FIZ Karlsruhe ist Dienstleister und Servicepartner für den Informationstransfer und das Wissensmanagement in Wissenschaft und Wirtschaft. Schwerpunkte sind die weltweit einzigartige Datenbankkollektion von STN International und die Entwicklung von e-Science-Solutions. Der weltweit angebotene Online-Service STN International wird gemeinsam von FIZ Karlsruhe und dem Chemical Abstracts Service (CAS) in Columbus, Ohio betrieben. In Japan wird STN von der Japan Association for International Chemical Information (JAICI) in Tokio repräsentiert. STN bietet ein breites Spektrum an unverzichtbaren Datenbanken sowie hervorragende Werkzeuge für Suche, Analyse und Aufbereitung der Rechercheergebnisse. Die hochwertigen Informationen bilden wichtige Grundlagen für Entscheidungsprozesse in Unternehmen und Institutionen.

Neue digitale Arbeitsmöglichkeiten verändern die Generierung von Wissen im Forschungsprozess und beeinflussen die Art und Weise, wie Informationen gesucht, analysiert und weiterverwendet werden. KnowEsis, FIZ Karlsruhes e-Science-Solutions, unterstützen Universitäten, Forschungsinstitute und fachübergreifende Wissenschaftsorganisationen dabei, die Heterogenität von Informationen in der heutigen Welt zu handhaben.

FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, in der sich 82 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie sechs assoziierte Mitglieder zusammengeschlossen haben. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam.

Rüdiger Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.fiz-karlsruhe.de
http://www.forschungsjahrbuch.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein
20.09.2017 | Technische Universität Hamburg-Harburg

nachricht Strom im Flug erzeugen
20.09.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Im Focus: Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

Multiferroika sind Materialien, die gleichzeitig auf elektrische wie auch auf magnetische Felder reagieren. Die beiden Eigenschaften kommen für gewöhnlich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

Autonomes Fahren wirft viele Fragen auf

20.09.2017 | Veranstaltungen

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Molekulare Kraftmesser

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie