Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

LWIR-Infrarotkameras können nun bis 1500 °C messen

04.04.2017

Hochauflösende Infrarotkameras für weitere Anwendungsfelder

Die beiden Infrarotkameras optris PI 450 und optris PI 640 sind nun ebenfalls für einen Temperatur-Messbereich bis zu 1500 °C kalibrierbar. Die beiden hochauflösenden Kameras können damit in Anwendungen integriert werden, die weit über die bisher möglichen 900 °C hinausgehen.



Hotspotmessung mit einer optris PI 450

„Der neue, zusätzliche Messbereich hat mit 200 bis 1500 °C eine sehr gute Dynamik und erweitert die Einsatzmöglichkeiten dieser Kameramodelle. Speziell in Wärmebehandlungs- und Hochtemperaturprozessen ist jetzt eine kontinuierliche Messung ohne Bereichsumschaltung möglich“, erklärte Dr. Ulrich Kienitz, Geschäftsführer der Optris GmbH.

 

Hohe Oberflächentemperaturen mit LWIR-Kameras messbar

Die Optris GmbH bietet mittlerweile fünf Kameras im Bereich LWIR (7,5 – 13 µm) mit Auflösungen ab 160 x 120 Pixel an. Die beiden hochauflösenden Modelle mit 382 x 288 und 640 x 480 Pixel können nun zusätzlich auf den Temperaturbereich 200 … 1500 °C kalibriert werden.

Die Systemgenauigkeit liegt in diesem Temperaturbereich bei ±2 %. Ungekühlt können die Kameras in Umgebungen von 0 … 50 °C (PI 640) bzw. 70 °C (PI 450) eingesetzt werden, mit Kühlgehäuse sogar bis 315 °C.

 

Hochtemperaturanwendungen ohne Messbereichsumschaltung

Die Kameras werden in Prozessen mit hohen Temperaturen eingesetzt. Hierunter fällt beispielweise die Stahlindustrie, bei der Innenwände von Brennkammern geprüft werden. Auch in innovativen Industrieprozessen wie dem selektiven Laserschmelzen müssen Temperaturen über 900 °C detektiert werden.

Ein weiterer Bereich sind Prozesse, die über einen weiten Temperaturbereich kontrolliert oder geregelt werden müssen. Als Beispiel ist hier die Glasindustrie zu nennen. Geschmolzenes Glas hat etwa eine Temperatur von 1000 °C, wobei das Material bis zum Endprozess auf unter 500 °C abkühlt. Der gesamte Prozess kann nun ohne Systemwechsel bzw. Bereichsumschaltung mit einer Infrarotkamera gesteuert werden.

 

Über die Optris GmbH

Die Optris GmbH wurde 2003 gegründet und hat sich innerhalb einer Dekade als einer der führenden Hersteller von Geräten zur berührungslosen Temperaturmessung etabliert. Das Produktportfolio besteht sowohl aus tragbaren als auch stationären Infrarot-Thermometer sowie Online-Infrarotkameras für thermografische Echtzeitanalysen. Optris entwickelt und produziert in Deutschland, um höchste Qualitätsstandards als zentralen Bestandteil der Unternehmenspolitik gewährleisten zu können.

Ansprechpartner für Kundenfragen: Dipl.-Ing. Maik Lippe, info@optris.de, +49 30 500197-46

Ansprechpartner für Presserückfragen: Norman Rönz, Norman.Roenz@optris.de, +49 30 500197-45

Dipl.-Bw. (BA) Norman Rönz M.A. | Optris GmbH
Weitere Informationen:
http://www.optris.de
http://www.optris.de/news/lwir-infrarotkameras-bis-1500-grad

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Digitale Messtaster von WayCon – höchst präzise und vielseitig einsetzbar
14.11.2017 | WayCon Positionsmesstechnik GmbH

nachricht FAU-Forscher entwickeln neues Materialsystem für effiziente und langlebige Solarzellen
10.11.2017 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Anwender-Workshops „Laserbearbeitung von Faserverbundwerkstoffen“

20.11.2017 | Seminare Workshops

Hand aufs Herz - was wissen wir über herzgesunde Lebensmittel?

20.11.2017 | Unternehmensmeldung

Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

20.11.2017 | Materialwissenschaften