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Lichtinstallation für München: Siemens bringt größten rotierenden Weihnachtsstern der Welt zum Leuchten

01.12.2009
Ein turmhohes Windrad mit Leuchtdioden (LEDs) zu bestücken und so ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu setzen - damit realisierte Siemens ein weltweit einzigartiges technologisches Pionierprojekt.

Die Umsetzung dieser Idee erfolgte gemeinsam mit dem Münchner Multimediakünstler Michael Pendry.


Mehr als zwölf Monate intensiver Vorarbeit liegen nun zurück. Seit dem Ersten Adventssonntag bringen 9.000 LEDs das Windrad weithin sichtbar zum Leuchten. Die Lichtinstallation wird den gesamten Dezember über vor den Toren Münchens zu sehen sein - jeden Tag mit Einbruch der Dämmerung.

Die Animationen werden in Echtzeit auf die Windstärke und Drehgeschwindigkeit abgestimmt. Die LEDs haften mit Weltraum-Superkleber am Windrad, denn bei windigen Bedingungen wirken Kräfte von 20 G auf die LEDs - das ist mehr als dreimal so stark wie die Kräfte, die auf einen Astronauten bei einem Raketenstart wirken.

Dabei verbrauchen die 9.000 LEDs nicht einmal vier Kilowatt elektrischer Leistung - weniger als zwei Wasserkocher. Der Strom dafür kommt direkt aus dem Windrad, die Installation versorgt sich also selbst - emissionsfrei.

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens PhotoNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com

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