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Mit Innovationen zum "Kohlekraftwerk der Zukunft"

20.08.2009
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, hat heute gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, den Vorstandsvorsitzenden der Projektpartner von RWE, BASF und Linde eine Pilotanlage zur CO2-Rauchgaswäsche im Innovationszentrum Kohle in Niederaußem in Betrieb genommen.

Die CO2-Rauchgaswäsche ist eine Technologie zur Abscheidung mit dem Ziel der geologischen Speicherung des CO2 aus Kraftwerken. Sie ist eine technologische Option zur umweltgerechten Bereitstellung von Strom aus Kohlekraftwerken und zur Modernisierung des deutschen Kraftwerkparks.

Bundesminister zu Guttenberg: "Mit Hilfe moderner Technologien haben wir die Möglichkeit, den wichtigen Energieträger Kohle im Einklang mit unseren Klimaschutzzielen zu nutzen. Die CO2-Rauchgaswäsche zeigt, dass wir einem 'Kohlekraftwerk der Zukunft' näher kommen."

Die mit etwa vier Millionen Euro geförderte Pilotanlage ist Teil der COORETEC-Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), mit der die Entwicklung moderner Kraftwerkstechnologien einschließlich CCS unterstützt wird. Seit 2004 hat das BMWi Projekte mit einem finanziellen Gesamtumfang von mehr als 250 Millionen Euro bewilligt.

Bundesminister zu Guttenberg: "Eine schnellere Umstrukturierung und Modernisierung der Energieversorgung erfordert, dass die Energieforschung ausgebaut, verstärkt und besser mit der Energiepolitik verzahnt wird. Das Bundeswirtschaftsministerium hat deshalb bereits mit den Arbeiten für das nächste Energieforschungsprogramm der Bundesregierung begonnen."

Die Schaffung eines Rechtsrahmens für CCS-Technologien stellt eine der ersten Aufgaben in der kommenden Legislaturperiode dar, um die notwendigen Investitionen sicherzustellen. Zugleich muss mehr für die Akzeptanz dieser neuen Technologien getan werden.

| BMWi
Weitere Informationen:
http://www.bmwi.de

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