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Hochpräzise Galvanoformen für die Herstellung von Fresnellinsen

26.04.2011

In der Photovoltaik wird die Entwicklung von Solarzellen mit Wirkungsgraden von über 40 % rasant vorangetrieben. Das einfallende Sonnenlicht wird durch sog. Fresnellinsen auf einen sehr kleinen Bereich exakt fokussiert und durch ein Halbleiterelement in elektrischen Strom umgewandelt.

Die Prägewerkzeuge für die Linsen müssen sehr genau sein und werden durch Galvanoformung hergestellt. Hier bietet sich elektrolytisch abgeschiedenes Nickel als Material an, da es eine hochgenaue Abformung erlaubt, verschleiß- und korrosionsbeständig ist und durch seine Härte ein besonders langlebiges Werkzeug darstellt.

Die galvanische Nickelabformung von einem Master (Badmodell) liefert zunächst ein „Negativ“. Die so erhaltene Galvanoform verhält sich in ihrer Kontur und Feinstruktur zum Badmodell wie ein Abbild zum Bild. Erhabene Bereiche auf dem Badmodell finden sich auf der Galvanoform als Vertiefungen wieder. Eine erneute Abformung davon liefert wiederum eine Galvanoform, die in ihrer Kontur wieder dem Badmodell entspricht.

Die Abformung wird mehrfach wiederholt und zu einem Parkett zusammengefügt. Eine erneute Abformung davon liefert dann das fertige Werkzeug, welches für die Prägung von Fresnellinsen (aus Acrylglas) eingesetzt wird. Die Galvanoformung mit Nickel lässt sich auch in vielen anderen Bereichen anwenden, wenn es um die Abformung komplizierter Oberflächen geht. Feinstrukturierte Konturen mit sehr engen Vertiefungen, wie z. B. Linsenarrays, lassen sich nur über die hochpräzise Nickelgalvanoformung wirtschaftlich herstellen.

Kontakt: ELEKTROFORM Gesellschaft für funktionelle Galvanotechnik

| NeMa-News
Weitere Informationen:
http://www.elektroform.eu

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