Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Heraeus Ignite Technologie für zuverlässige Lampen

20.09.2010
  • Bogen- und Blitzlampen müssen zuverlässig zünden
  • Ein neuer Fertigungsprozess hilft, die Zündspannung signifikant zu reduzieren

Bogen- und Blitzlampen werden für viele verschiedene Zwecke eingesetzt. Zur präzisen Messung von Entfernungen, für die Laseranregung in der Industrie, aber auch für Anwendungen in der kosmetischen Medizin und bei der Sonnensimulation. Diese Lampen müssen zuverlässig funktionieren, jeder Puls muss zünden und der Zündprozess sollte gleichmäßig erfolgen.


Triggerspots in Bogen- und Blitzlampen machen Zündprozesse zuverlässiger
Copyright Heraeus Noblelight 2010

Die neu entwickelte Heraeus Ignite Technology (HIT™) steht für
Bogen- und Blitzlampen von Heraeus Noblelight, die einen Triggerspot, also einen „Auslösepunkt“, enthalten. Durch einen neu entwickelten speziellen Fertigungsschritt wird das Elektrodenmaterial in einer bestimmten Form und an einem fest gelegten Platz in der Lampe aufgedampft. Das reduziert die Zündspannung und macht den Zündprozess zuverlässiger.

Tests zeigen eine Reduktion der Zündspannung von mehr als 60%. HIT Lampen helfen damit auch, die Effizienz einer vorhandenen Anlage deutlich zu verbessern.

Haarentfernung und Hautbehandlung mit gepulstem Licht sind ein Wachstumsmarkt. Blitzlampen, die Kernstücke der Pulslichtgeräte, müssen eine besonders hohe Qualität aufweisen, damit eine sichere und effektive Behandlung möglich ist.

Die Zündeigenschaften von Bogen- und Blitzlampen sind allerdings manchmal sehr unterschiedlich, denn der auslösende Prozess ist komplex und erfordert eine Initialzündung oder eine Anfangsionisierung im Lampengas (z.B. Xenon oder Krypton).

Zur Verbesserung des Zündprozesses wird gewöhnlich ein Teil des Elektrodenmaterials auf die Innenseite der Lampe in der Nähe der Elektrode aufgebracht.

Dieses Verfahren führte bisher häufig zu einer Verringerung der Lebensdauer der Lampe. Zum einen, weil dabei die Elektrodenoberfläche selbst geschädigt werden kann, zum anderen stört das diffuse Elektrodenmaterial die Strahlungstransmission im Lampenrohr.

Heraeus Ignite Technologie HIT™

Heraeus Noblelight Ltd. in Cambridge hat eine neue Methode entwickelt, wie das Elektrodenmaterial aufgebracht werden muss, um den Zündprozess zu verbessern, ohne dabei die Lebensdauer zu beeinträchtigen.

Durch eine Laserbehandlung wird eine bestimmte Menge punktförmig an eine definierte Stelle gesetzt. Das beeinträchtigt die optischen Eigenschaften des Quarzmaterials praktisch nicht und die Lebensdauer wird dadurch nicht mehr verringert. Durch den definierten Elektrodenpunkt wird die Zündspannung signifikant gesenkt, erste Testreihen zeigen eine durchschnittliche Reduktion von mehr als 60%.

Außerdem findet der Zündprozess zuverlässiger und gleichmäßiger statt. Das ist sehr wichtig dort, wo Stromversorgung und Ansteuerung limitiert sind. Mit der gleichen Stromversorgung kann eine stärkere Lampe genutzt werden, ohne den Pulsgenerator erneuern zu müssen.

Der Anwender kann so sein vorhandenes Equipment nutzen und trotzdem die Effizienz deutlich verbessern.

Heraeus Noblelight Ltd. in Cambridge entwickelt und produziert kontinuierliche Lichtbogen- und Blitz-Lampen. Xenon-/Krypton-Speziallichtquellen werden erfolgreich in vielen Laser- und Nicht-Laser Anwendungen wie z.B. Schweißen, Schneiden, Gravieren, medizinische und kosmetische Verfahren sowie Sonnen-Simulationen eingesetzt.

Alle Lampen sind 100 % geprüft und helfen so, teure Ausfallzeiten zu vermeiden.

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen mit einer über 155-jährigen Tradition. Unsere Geschäftsfelder umfassen die Bereiche Edelmetalle, Sensoren, Biomaterialien und Medizinprodukte, Dentalprodukte sowie Quarzglas und Speziallichtquellen. Mit einem Produktumsatz von 2,6 Mrd. € und einem Edelmetallhandelsumsatz von 13,6 Mrd. € sowie weltweit über 12 300 Mitarbeitern in mehr als 110 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich, China, Australien und Puerto Rico, gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen. Heraeus Noblelight wies 2009 einen Jahresumsatz von 71,6 Millionen € auf und beschäftigte weltweit 707 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Leserfragen:
Heraeus Noblelight Ltd.
Cambridge Science Park
Cambridge CB4 0FQ
Phone +44 1223 423324, Fax +44 1223 423999
E-Mail hnl-laserlamps@heraeus.com

Redaktion: Dr. Marie-Luise Bopp
Heraeus Noblelight GmbH,
Abteilung Marketing/Werbung
Tel +49 6181/35-8547, Fax +49 6181/35-16 8547
E-Mail marie-luise.bopp@heraeus.com

Dr. Marie-Luise Bopp | Heraeus Ignite Technologie
Weitere Informationen:
http://www.heraeus-noblelight.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Höhere Energieeffizienz durch Brennhilfsmittel aus Porenkeramik
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

nachricht Planungstool für die Energiewende: Open Source Plattform für Stromnetze
05.12.2016 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Höhere Energieeffizienz durch Brennhilfsmittel aus Porenkeramik

05.12.2016 | Energie und Elektrotechnik

Neue Perspektiven durch gespiegelte Systeme

05.12.2016 | Physik Astronomie

Forscher finden «Krebssignatur» in Proteinen

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie