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HAW Hamburg koordiniert Projekt zur Elektromobilität in der Nordseeregion

20.06.2011
EU-Fördermittel unterstützen Ausbau der Zukunftstechnologie

Themen wie Klimaschutz, Mobilität und Nachhaltigkeit gehören eng zusammen. In dem neuen Projekt „North Sea Region Electric Mobility Network“ (Netzwerk für Elektromobilität in der Nordseeregion) führt die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) diese wichtigen Aspekte nun strategisch zusammen.

Das von der EU geförderte Netzwerkprojekt zielt darauf ab, die Zusammenarbeit in der Nordseeregion bei der E-Mobilität besser zu koordinieren und Strategien zu entwickeln, wie klimafreundliche und nachhaltige Mobilität durch „electric cars" erfolgreich umgesetzt werden kann. An dem Projekt mit einem Gesamtvolumen von 6,6 Millionen Euro sind Partner aus sieben Nationen beteiligt. Koordiniert wird das Netzwerkprojekt am Forschungs- und Transferzentrum „Application of Life Sciences“ (FTZ-ALS) der HAW Hamburg unter der Leitung von Prof. Walter Leal.

Mehrere Regionen und Städte in Europa – insbesondere in der Nordseeregion – entwickeln derzeit Strategien und Aktionspläne zur Förderung der Elektromobilität. Die Bemühungen konzentrieren sich dabei auf die Verwendung von Elektrofahrzeugen besonders im Regionalverkehr. Die Aktivitäten sind vielerorts jedoch nicht aufeinander abgestimmt und koordiniert. So beschränken sich Strategien und Umsetzung derzeit noch auf einzelne Städte oder Regionen. Elektromobilitätslösungen werden so nur eingeschränkt genutzt und viele Potentiale nicht ausgeschöpft. Das neue EU-Projekt „North Sea Electric Mobility Network“ an der HAW Hamburg soll nun die Bedingungen schaffen, um die gemeinsame Entwicklung der E-Mobilität in der Nordseeregion voranzutreiben. Geplant ist eine transnationale unterstützende Struktur, also ein „Netzwerk" für die Elektromobilität, um den Zugang zur Elektromobilität in den Regionen zu verbessern.

Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt zeigt sich vom Erfolg des Projekts überzeugt: „Die HAW Hamburg demonstriert mit diesem wichtigen Netzwerkprojekt ihre Kompetenz und Fähigkeit im Bereich der Elektromobilität. Gerade jetzt, wo die Bundesregierung die Elektromobilität in den kommenden Jahren mit einer Milliarde Euro fördern möchte, können solche internationalen Projekte zu einem echten Aushängeschild für ‚made in Hamburg‘ werden“.

Prof. Walter Leal, Leiter des Koordinationsprojekts „North Sea Electric Mobility Network“ sagt: „In städtischen Regionen wurden für die innerstädtische Mobilität bereits erste Infrastrukturen geschaffen. In Regionen mit geringerer Bevölkerungsdichte entwickelt man derzeit Lösungen zum Wechsel von Akkus. Doch diese Entwicklungen laufen momentan noch relativ unabhängig voneinander. Ein integrierter Ansatz, der alle Aspekte der Elektromobilität umfasst, könnte somit den Einsatzradius von Elektrofahrzeugen nicht nur erheblich erweitern, sondern Elektromobilität in der Nordseeregion insgesamt ein gutes Stück voranbringen.“

Das Projekt „North Sea Region Electric Mobility Network“ (oder auch „E-Mobility NSR“) wird im Rahmen des EU-Programms Interreg IV B (Nordsee) gefördert. Rund 3,3 Mio. Euro stellt die EU dafür bereit. Die andere Hälfte des 6,6 Mio. Euro-Gesamtvolumens tragen die Projektpartner aus sieben Nationen. Beteiligt sind Hochschulen, Behörden, Kommunen sowie Wirtschaftsförderung aus Belgien, Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Deutschland. Leadpartner ist die HAW Hamburg. Koordinator des Projekts ist Prof. Dr. (mult.). Dr.h.c. (mult.) Walter Leal, Leiter des FTZ-ALS.

Kontakt: HAW Hamburg, Forschungs- und Transferzentrum „Applications of Life Sciences“ (FTZ-ALS), Team E-Mobility: Franziska Mannke / Natalie Fischer

E-Mail: e-mobility@ls.haw-hamburg.de

Dr. Katharina Ceyp-Jeorgakopulos | idw
Weitere Informationen:
http://www.e-mobility-nsr.eu
http://www.haw-hamburg.de

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