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Gebündelte Offshore-Forschung: GIGAWIND alpha ventus

22.03.2012
Wissenschaftler der Leibniz Universität und des Fraunhofer IWES präsentieren Messergebnisse zum Windpark-Testfeld in der Nordsee

Wie sieht in Zukunft das optimale Design der Tragkonstruktionen in den Windparks auf See aus?

Diesem Thema widmeten sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus fünf verschiedenen Instituten der Leibniz Universität Hannover sowie des Fraunhofer Instituts für Windenergiesysteme (IWES) gemeinsam mit ihren Industriepartnern REpower Systems SE und der AREVA GmbH zum Abschluss ihres Verbundforschungsprojektes: GIGAWIND alpha ventus ist mit 2,83 Millionen Euro vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert worden. Ihre Ergebnisse stellten die am Projekt beteiligten Ingenieure am 22. März 2012 während des 6. GIGAWIND-Symposiums in der Leibniz Universität mehr als 160 Zuhörern vor.

Die von den Forschern gewonnenen alpha ventus-Messdaten liefern detaillierte Informationen über die Auswirkungen von Wind, Strömung und Wellen auf die Tragstrukturen, Gründungselemente und Rotorblätter des ersten deutschen, in der Nordsee installierten Windpark-Testfelds. Dafür wurden 1.200 Sensoren an die dortigen Windenergieanlagen angebracht. Im Zuge des Verbundforschungsprojektes ist ein Computer-Simulationsprogramm für Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) namens DeSiO (Design und Simulations-Framework für OWEA) entwickelt worden, das Auslegung der Konstruktion und die Validierung mit Messdaten unterstützt.

Beispielsweise haben die Forscher herausgefunden, inwieweit sich Ungenauigkeiten im OWEA-Fertigungsprozess auf die Belastbarkeit der Tragkonstruktion auswirken, wie sich die Kolkbildung – also die durch turbulente Strömung herbeigeführte Vertiefung in der Fließgewässersohle - eindämmen lässt oder wie Risse in der Konstruktion oder im Korrosionsschutz in einem frühen Stadium erkannt werden können.

Die an GIGAWIND alpha ventus beteiligten Institute der Leibniz Universität sind das Institut für Stahlbau, das Institut für Statik und Dynamik, das Franzius-Institut, das Institut für Baustoffe sowie das Institut für Geotechnik. Alle Institute sind Mitglieder im universitären Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Bremen, Hannover und Oldenburg ForWind.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl.-Ing. Malte Gottschalk und M.Sc.-Ing. Andrés Vásquez-Rojas, vom Institut für Stahlbau an der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 3781 oder per E-Mail unter veranstaltungen@stahl.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Referat für Kommunikation und Marketing
Leibniz Universität Hannover
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| Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
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