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Gas, Strom und Wasser: Transparenz beim Verbrauch

17.02.2011
Siemens hat sein Hausautomations-System Synco living um zentrale Bedieneinheiten erweitert, die nicht nur die Klimatisierung von Wohnungen regeln, sondern auch den Verbrauch von Energie und Wasser erfassen.

Synco living ist ein Steuerungssystem für Wohnungen und Einfamilienhäuser. Damit kann der Energieverbrauch in Wohnungen um bis zu 30 Prozent reduziert werden, ohne Einbußen bei Komfort und Behaglichkeit.


Die neuen Wohnungszentralen QAX903 und QAX913 sammeln die Verbrauchsdaten von Wärme und Kälte, Warm- und Kaltwasser, Gas und Elektrizität. Zudem regeln sie automatisch Heizung, Klimaanlage und Lüftung, wobei die Werte für jeden Raum separat eingestellt werden können.

Der Vorteil: Bei möglichst effizientem Energieverbrauch bleibt das Raumklima für die Bewohner immer angenehm. Die Zentralen kommunizieren mit den meist batteriebetriebenen Steuerungsgeräten über Funk. Das bedeutet einen geringen Verkabelungsaufwand, was das System flexibel und leicht erweiterbar macht.

Hausbesitzer oder Verwalter von Wohnanlagen können jederzeit über das Internet in einer geschützten Verbindung auf alle Verbrauchsdaten zugreifen. Die Wohnungszentrale ist mit einem Webserver verbunden und kann über Smartphones oder Computer von jedem Ort aus bedient werden. So entfällt in vielen Fällen das Ablesen von Zählern. Zwischenabrechnungen, zum Beispiel bei Mieterwechseln, lassen sich schnell erstellen. Die Bewohner sehen auf dem Display der Geräte jederzeit ihren aktuellen Verbrauch und können vergangene Messungen abrufen, um etwa Abrechnungen zu prüfen.

Die Anwender können mit Zeitschaltprogrammen Licht- oder Heizverläufe einstellen, wenn sie tagsüber oder für mehrere Tage außer Haus sind. Simulationsrechnungen zeigen, dass diese Regelung von Heizung, Klima und Lüftung zusammen mit den Abwesenheitsfunktionen bis zu 30 Prozent Energie spart. Synco living hat auch Sicherheitsfunktionen:

Auf Wunsch setzt die Zentrale QAX913 per E-Mail oder SMS einen Alarm ab, wenn sie zum Beispiel offene Fenster oder Rauch registriert. Das System ist Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 28 Milliarden Euro erwirtschaftete. (IN 2011.02.4)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

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