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Forschungsprojekt zu gebäudeintegrierter Windenergienutzung an der Hochschule Zittau/Görlitz

04.04.2014

Eine Forschergruppe der Hochschule Zittau/Görlitz befasst sich mit der Anwendung von Kleinwindenergieanlagen im Rahmen innovativer Gebäudekonzepte.

Im Forschungsprojekt arbeiten Wissenschaftler aus verschiedenen Fakultäten zusammen. Aus gutem Grund, denn in der praktischen Umsetzung von Kleinwindsystemen haben die unterschiedlichsten Bereiche einen Einfluss auf den Erfolg.


Vertikale Windräder und Windmesser auf einem Dach der Hochschule

Foto: HSZG - T. Pinkert

Das gilt vor allem für kleine Windkraftanlagen, die auf oder in unmittelbarer Nähe von Gebäuden zum Einsatz kommen. Das Projekt umfasst Wissenschaftler aus den Gebieten Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Elektro- und Automatisierungstechnik, Gebäudeenergietechnik und Kommunikationspsychologie.

Ziel des Forschungsprojektes ist nicht nur der energetisch und wirtschaftlich effektive Einsatz von Kleinwindkraft, sondern auch die ästhetisch akzeptable Anwendung im Siedlungsbereich. Aus den Erkenntnissen sollen umsetzbare Lösungen für die Anwendung solcher Mini-Stromerzeuger direkt beim Verbraucher entstehen.

Als praktisches Forschungsobjekt dient derzeit ein Windrad, das sich auf dem Dach eines Laborbaus der Hochschule befindet. Hieran untersucht das Forscherteam, wie viel Energie durch Kleinwindenergieanlagen erzeugt und mit welchem Anteil sich der Strombedarf von Liegenschaften decken ließe. Die Ausnutzung der Gebäudehöhe spielt dabei eine große Rolle.

Zudem muss die Problematik der Geräusch- und Vibrationsübertragung Beachtung finden. Eine Forschungsaufgabe liegt somit in der Eliminierung dieser Effekte.

Auch die Akzeptanz der Bevölkerung wird im Rahmen dieses Projekts untersucht. Die Kombination aus der technischen, gestalterischen und sozialen Forschung soll den Weg zu einer musterhaften Entwicklung der „kleinen“ Windturbinen ebnen.

Weitere Informationen:

http://f-w.hszg.de/forschung/forschungsprojekte/gebaeudeintegrierte-windnutzung.... - weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Hella Trillenberg | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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