Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erstmals modulare Kältemaschinen

05.07.2010
Neue TopTherm-Chiller von Rittal

Unter dem Namen "TopTherm-Chiller" bietet Rittal eine neue Baureihe für Rückkühlanlagen, die erstmals komplett modular aufgebaut ist. Die Weltneuheit basiert auf dem TS 8-Schaltschranksystem und integriert Wasser- und Kältemodule sowie ein Elektromodul für die Steuerung. Mit nur zwei Baugrößen stehen sieben unterschiedliche Kälteleistungen von 8 bis 40 kW standardisiert zur Verfügung. Damit lassen sich die gängigsten Leistungsbereiche abdecken, Lieferzeiten deutlich reduzieren und Kundenanforderungen flexibel realisieren.

Für eine leistungsstarke und bedarfsgerechte Klimatisierung in der Industrie haben sich Rückkühlanlagen mehr als bewährt. Sie kommen sowohl alleinstehend für die Prozess- und Maschinenkühlung als auch in Kombination mit Luft/Wasser-Wärmetauschern bei der Schaltschrank-Klimatisierung zum Einsatz. Ebenso finden Rückkühlanlagen im IT-Bereich zur rackbasierten Server-Kühlung Anwendung. Nachteilig war bislang, dass Rückkühlanlagen nicht in vollem Leistungsumfang standardisiert zur Verfügung standen, sondern überwiegend kundenindividuell gefertigt wurden. Rittal hat jetzt mit seinen neuen TopTherm-Chillern eine weltweit einzigartige, standardisierte Lösung auf Basis des TS 8-Schaltschranks entwickelt. Die Innovation ist aus wenigen modularen Einheiten aufgebaut, trotzdem aber so flexibel, dass gängige Leistungsbereiche von 8 bis 40 kW abgedeckt sind.

Im TS 8-Schaltschrank sind Wasser- und Kältemodule sowie ein Elektromodul mit Steuerung integriert. Das Wassermodul besteht aus Tank und Pumpe. Das Kältemodul setzt sich aus Kompressor, Verflüssiger und Verdampfer zusammen. Beide werden separat voneinander vorgefertigt. Mit dieser modularen Lösung hat Rittal mehr als bisher die Möglichkeit zu standardisieren und reduziert deutlich die bisherige Vielzahl an Pumpen und Kompressoren. Die Vorteile für den Kunden sind geringere Kosten und kürzere Lieferzeiten. Auch das Ersatzteilmanagement wird einfacher, da der Service aufgrund weniger standardisierter Komponenten beim Endkunden deutlich schneller reagieren kann. Anstelle der üblichen langwierigen Untersuchungen vor Ort, welches Bauteil denn nun defekt ist, kann einfach nur das entsprechende Modul ausgetauscht werden.

Das Gehäuse der Rückkühlanlage ist mit 800 und 1200 mm in zwei Basisbreiten sowie mit einer Höhe von 2000 mm und einer Tiefe von 800 mm erhältlich. Die Kältemodule im schmalen Gehäuse sind verfügbar in den Leistungen 8, 12 und 16 kW, die im breiteren Gehäuse 20 und 25 kW. Kombiniert man die Gehäuse, sind auch 32 beziehungsweise 40 kW möglich (2x16=32 kW und 2x20=40 kW). Damit stehen mit zwei Baugrößen sieben unterschiedliche Kälteleistungen zur Verfügung.

Benötigt der Anwender bei gleicher Leistung eine größere Pumpe, so wird anstelle einer Pumpe von 2,5 bar eine entsprechend größere mit 4,5 bar eingesetzt. Und wenn zusätzlich ein präziserer Temperaturwert verlangt wird, steht optional ein Kältemodul mit einer Heißgas-Bypassregelung für eine Genauigkeit von ± 0,5 Grad zur Verfügung. Ähnlich ist es, wenn eine Steuerspannung 24 V DC verlangt wird. Weitere Serienkomponenten sind der Strömungswächter und die bifrequente Ausführung mit 400 V / 50 Hz und 460 V / 60 Hz – eine wichtige Voraussetzung für den weltweiten Einsatz.

Rittal Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Anthia Reckziegel
Tel.: 02772/505-2527
Fax: 02772/505-2537
eMail: reckziegel.a@rittal.de
Hans-Robert Koch
Tel.: 02772/505-2693
Fax: 02772/505-2537
eMail: koch.hr@rittal.de

Anthia Reckziegel | Rittal GmbH & Co. KG
Weitere Informationen:
http://www.rittal.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht DFKI-Roboter erkunden autonom Lavahöhlen auf Teneriffa
21.11.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

nachricht Digitale Messtaster von WayCon – höchst präzise und vielseitig einsetzbar
14.11.2017 | WayCon Positionsmesstechnik GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

Neues Elektro-Forschungsfahrzeug am Institut für Mikroelektronische Systeme

21.11.2017 | Veranstaltungen

Raumfahrtkolloquium: Technologien für die Raumfahrt von morgen

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wasserkühlung für die Erdkruste - Meerwasser dringt deutlich tiefer ein

21.11.2017 | Geowissenschaften

Eine Nano-Uhr mit präzisen Zeigern

21.11.2017 | Physik Astronomie

Zentraler Schalter

21.11.2017 | Biowissenschaften Chemie