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Erdwärme in Innenstädten erschließen

25.07.2013
Geothermische Anlagen lassen sich kostengünstig in Tunnel integrieren

Wenn in Innenstädten neue Tunnelbauwerke errichtet werden, ist das eine gute Chance, mit geringem Aufwand parallel auch Erdwärme zu erschließen. Diese lässt sich beispielsweise zum Beheizen und Kühlen von Gebäuden verwenden.


Energie aus dem U-Bahn-Tunnel: Die Rohre zur Nutzung der Erdwärme sind in die Tunnelwand eingegossen. (© Stuttgarter Straßenbahn AG)

Das BINE-Projektinfo „Klimatisieren mit Erdwärme aus U-Bahn-Tunneln“ (09/2013) stellt ein Forschungsprojekt in Stuttgart vor. Das Ziel ist, die Auswirkungen der Wärmeentnahme auf das umgebende Erdreich zu erforschen.

Zwei zehn Meter lange Tunnelabschnitte wurden beim Bau mit Absorbern ausgestattet. Dafür wurden die Leitungen auf dem Spritzbeton der Tunnelaußenschale montiert und mit dem Ortsbeton der Innenschale eingegossen. Beide Absorber sind mit einer Wärmepumpe verbunden. Mit dieser Anlage simulieren die Forscher verschiedene Entnahmeprofile.

Die Messungen zeigen, dass die Temperatur des Erdreichs nur bis in eine Entfernung von acht Metern beeinflusst wird. Weiterhin untersuchten die Wissenschaftler den Einfluss des Grundwassers und der Tunnelluft auf die Leistung der Anlage.

Die Institute für Gebäudeenergetik und für Geotechnik der Universität Stuttgart haben die Messungen durchgeführt. Die Teststrecke wurde am Neubau der U-Bahn-Linie 6 der Stuttgarter Straßenbahn AG installiert.

Das BINE- Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0.

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Uwe Milles
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Rüdiger Mack | idw
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