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Energiemanagement-Projekt aus NRW vorbildlich: mod.EEM-Projekt jetzt bundesweit

10.10.2011
Erfolg für ein Projekt aus NRW: Das Pilotprojekt zur Einführung von Energiemanagementsystemen in Unternehmen, mod.EEM, wird jetzt auf alle 16 Bundesländer ausgedehnt.

Bislang war mod.EEM (Modulares Energie-Effizienz-Modell), das im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des NRW-Klimaschutzministeriums von der EnergieAgentur.NRW durchgeführt wird, auf Unternehmen in NRW beschränkt. Das Projekt mod.EEM findet übrigens auch im 2. Nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan (NEEAP) der Bundesrepublik Deutschland lobende Erwähnung.

mod.EEM startete vor drei Jahren und läuft noch bis 2013. Ziel ist die Entwicklung einer im Internet verfügbare Plattform, die von Unternehmen kostenfrei zur stufenweisen Einführung, Dokumentation und Aufrechterhaltung von Energiemanagement im Betrieb genutzt werden kann. „Die Idee aus NRW kam gut an,“ freute sich NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel: “In der Pilotphase haben rund 100 Unternehmen das Angebot angenommen - vom Kleinbetrieb bis zum „Global Player.“

Minister Johannes Remmel hatte auf seiner Klimaschutztour die Unternehmen Dralon in Dormagen, Busch-Jäger in Lüdenscheid und Veltins in Meschede, die allesamt am Projekt teilnehmen und dem Minister ihre Energiesparprojekte präsentierten – und so die Promotion des Projekts vorangetrieben.

Die Anwendung von mod.EEM erfolgt schrittweise durch Erarbeitung eines Basis-, Aufbau- und Vertiefungspaketes. Dem Anwender von mod.EEM stehen in jedem der einzelnen Pakete diverse Umsetzungs- und Dokumentationshilfsmittel zur Verfügung.

Der modulare Aufbau von mod.EEM ermöglicht es Unternehmen ein auf ihre Erfordernisse und gewünschte Tiefe zugeschnittenes Energiemanagement einzuführen. mod.EEM entspricht den Anforderungen eines Energiemanagementsystems nach DIN EN 16001 / ISO 50001. Die Struktur von mod.EEM ist so ausgelegt, dass es in bestehende Managementsysteme, wie der ISO 9001, ISO 14001 oder EMAS, integriert werden kann.

Das System mod.EEM steht für Struktur, Visualisierung und Transparenz. Sein modularer Aufbau sorgt für einzelne Arbeitspakete, die nach und nach erarbeitet werden können. Verantwortlichkeiten werden vergeben und Aufgabestellungen verteilt. mod.EEM bietet Struktur, die Raum für eigene Kreativität lässt. Seine Ampelfunktion – rot, gelb und grün – signalisiert dem Nutzer den Stand des Bearbeitungsgrades einzelner Aufgaben. Das Tachometer von 0 bis 100 % gibt Auskunft über den Gesamteinführungsgrad des Energiemanagementsystems.

mod.EEM schafft Transparenz bezüglich Ausgangslage, Umsetzungsgrad und Zielerreichung unternehmerischer Aktivitäten im Energiesektor. „Das Rad wird nicht neu erfunden. mod.EEM versteht sich als flankierende Maßnahme und Ergänzung zu bereits bestehenden Systemen im Unternehmen“, so Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW.

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing Gerald Orlik und Dipl.-Ing Thomas Gentzow,
EnergieAgentur.NRW, Kasinostr.19-21, 42103 Wuppertal,
Tel.: 0202 / 24552-0
Pressekontakt:
Oliver Weckbrodt, EnergieAgentur.NRW, Kommunikation,
Tel.: 0202 - 24552 20, mailto:weckbrodt@energieagentur.nrw.de

Oliver Weckbrodt | EnergieAgentur.NRW
Weitere Informationen:
http://www.modeem.de
http://www.EnergieAgentur.NRW.de

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