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Energiegewinnung aus Fahrstühlen spart Kosten

01.09.2011
Hochgerechneter Einspareffekt für Europa beträgt 1,35 Mrd. Euro

Die zur Finea Group gehörende Eco Sun Power Srl. hat ein Verfahren zur Rückgewinnung von Energie aus Aufzügen und Hebevorrichtungen entwickelt. Mithilfe des international patentierten "Energy Retrive System" (ERS) können erhebliche Kosteneinsparungen erzielt werden.

Allein in Italien sind nach Berechnungen der Nationalen Anstalt für alternative Energien insgesamt 850.000 elektrische Fahrstühle in Betrieb. Von ihnen werden täglich bis zu 100 Mio. Fahrten absolviert und rund zwei Terawattstunden Strom im Werte von 540 Mio. Euro verbraucht. "ERS vereinigt alle Vorzüge eines Motors und die eines Generators", meint Firmendirektor Fabio Primerano gegenüber pressetext.

35 Prozent weniger Stromkosten

"Durch die bei den Abwärtsbewegungen und Bremsvorgängen erfolgte Umwandlung von kinetischer Energie können bis zu 35 Prozent der Stromkosten eingespart werden", meint Primerano. Landesweit würde dies eine Minderausgabe von jährlich 162 Mio. Euro mit sich bringen. Auf die insgesamt 4,8 Mio. Fahrstühle in Europa übertragen würde der jährliche Spareffekt auf 1,35 Mrd. Euro steigen. Die überschüssige Energie könne beispielsweise zur Treppen- oder Kellerbeleuchtung genutzt werden.

Die in der süditalienischen Region Basilikata beheimatete Eco Sun Power ist auf die Herstellung von Windkraft- und Photovolataikanlagen spezialisiert. Die Geschäftsführung hofft, in drei bis fünf Jahren ungefähr 50.000 ERS-Systeme bauen zu können. Inzwischen liegen bereits über 10.000 Bestellungen vor. Ein zweites Energiesparsystem ist das ebenfalls von ihr patentierte Energy Multiplying System (EMS), mit dem der Druck in Wasserleitungen oder auch von anderen Flüssigkeiten mit nur geringem Energieaufwand bis auf das Achtfache erhöht werden kann.

Harald Jung | pressetext.redaktion
Weitere Informationen:
http://www.fineagroup.com

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