Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Elektromobilität – Johnson Controls-Saft fährt

13.09.2010
Der Autobatterie-Experte Johnson Controls-Saft ist am Dienstag in der Kategorie 6 "Zuliefer-Innovation" mit dem 2. Platz des ÖkoGlobes ausgezeichnet worden.

Die besonderen Vorteile haben die Jury überzeugt: Die Batterie ermöglicht 130 km Fahrspaß im elektrischen Modus, hat eine Lebensdauer von über 10 Jahren und ein besonderes Sicherheitskonzept.


Lithium-Ionen-Batterie

Bei der Auszeichnung handelt es sich um einen internationalen Umweltpreis für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer, der bereits zum 4. Mal Lösungen rund um nachhaltige Mobilität in 10 Kategorien bewertet. Initiiert wurde der Preis 2007 von dem Aktionskünstler HA Schult, verliehen wird er von der DEVK und vom ACV in Zusammenarbeit mit dem ÖkoGlobe-Institut Universität Duisburg-Essen. Die feierliche Preisübergabe fand am Dienstag in Köln statt. 

„Wir sind sehr stolz auf den Preis und freuen uns darüber, dass wir für unser Engagement für nachhaltige Produkte ausgezeichnet werden“, sagt Stefan Suckow, Key Account Director bei Johnson Controls-Saft. Bei Johnson Controls-Saft handelt es sich um ein Joint Venture mit einer Erfahrung von über 20 Jahren in der Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien für Automobile.

Zukünftig müssen Fahrzeuge weniger Kraftstoff verbrauchen, ja eines Tages ganz ohne Kraftstoffe aus Erdöl auskommen, um den CO2-Ausstoß zu minimieren und das Klima zu schonen. Ford holt zusammen mit Azure Dynamics die Zukunft in die Gegenwart, denn im Herbst wird die Produktion des Ford Transit Connect Electric gestartet. Die Lithium-Ionen-Batterien von Johnson Controls-Saft werden bei dem neuen Elektroauto eine wichtige Rolle spielen, denn ihnen kommt bei der Speicherung von elektrischer Energie eine Schlüsselrolle zu.

130 km Fahrspaß im elektrischen Modus
Ende 2010 wird in den USA die Produktion des Ford Transit Connect Electric gestartet. Dabei handelt es sich um ein leichtes Nutzfahrzeug mit Elektroantrieb, das auch in Europa in 2011 auf die Straße kommen wird. Die Batterie stammt von Johnson Controls-Saft. An den Systemintegrationsstandorten in Hannover und Milwaukee haben Ingenieure die Batterie entwickelt und getestet, die in Holland, Michigan, produziert und zum System zusammengebaut wird.

Die Batterie befindet sich im Boden des Fahrzeugladeraums und besteht aus insgesamt 192 Hochenergiezellen à 41 Ah. Mit einem Energieinhalt von 28 kWh fährt der Transit Connect rund 130 km im elektrischen Modus. An herkömmlichen Haushaltssteckdosen kann das Batteriesystem über Nacht bequem aufgeladen werden. Die Batterie wurde entwickelt, um mehr als 3.000 Lade- und Entladezyklen zu realisieren. Das entspricht einer Fahrleistung von mehr als 300.000 km. Ein Flüssigkeitskühlungssystem hält die Zellen auf einer optimalen Betriebstemperatur, um eine Lebensdauer von 10 Jahren zu ermöglichen.

Sicherheit wird großgeschrieben
Um einen sicheren Fahrzeugbetrieb zu ermöglichen, haben die Konstrukteure
vorgesorgt: redundante Sicherheitssysteme von der Softwaresteuerung bis hin zur Abschaltung auf Zellebene.

Das Batteriemanagementsystem ist mit dem Sicherheitsmanagementsystem des Autos verbunden. Bei einem Unfall wird die Batterie dann blitzschnell ausgeschaltet und die Verbindung zum Fahrzeug getrennt.

Johnson Controls ist ein Lithium-Ionen-Batterie-Pionier und fertigt diesen Batterietyp seit 2008 in seinem Joint Venture Johnson Controls-Saft in Serie.

Schon heute arbeiten die Entwickler in Hannover daran, die Batterien leichter zu machen und trotzdem die Speicherkapazität weiter zu erhöhen.

Weitere Informationen erteilt:

Johnson Controls Power Solutions EMEA
VB Autobatterie GmbH & Co. KGaA
Ina Longwitz
Am Leineufer 51
30419 Hannover
Tel.: +49 511 975-1031
Fax: +49 511 975-1010
E-Mail: ina.longwitz@jci.com
Johnson Controls ist der weltweit führende Anbieter von Bleibatterien und Energiespeichersystemen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. In unseren 30 Werken produzieren wir mehr als ein Drittel der weltweit hergestellten Bleibatterien für namhafte Automobilhersteller und Ersatzteilanbieter. Mit unseren Innovationen fördern und gestalten wir den Markt für fortschrittliche Energiespeichersysteme zum Antrieb von Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Unser Joint Venture Johnson Controls-Saft ist weltweit das erste Unternehmen, das Lithium-Ionen-Batterien für Hybridfahrzeuge in Großserien produziert. Unsere erstklassigen Technologien, Produktionseinrichtungen und Recycling-Fähigkeiten beweisen den hohen Stellenwert, den wir der Nachhaltigkeit beimessen.

Ina Longwitz | Johnson Controls
Weitere Informationen:
http://www.jci.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Forscher vereinfachen Installation und Programmierung von Robotersystemen
15.12.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Care-O-bot® 4 macht sich selbstständig
15.12.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

LMU-Mediziner zeigen eine wichtige Funktion von Blutplättchen auf: Sie bewegen sich aktiv und interagieren mit Erregern.

Die aktive Rolle von Blutplättchen bei der Immunabwehr wurde bislang unterschätzt: Sie übernehmen mehr Funktionen als bekannt war. Das zeigt eine Studie von...

Im Focus: First-of-its-kind chemical oscillator offers new level of molecular control

DNA molecules that follow specific instructions could offer more precise molecular control of synthetic chemical systems, a discovery that opens the door for engineers to create molecular machines with new and complex behaviors.

Researchers have created chemical amplifiers and a chemical oscillator using a systematic method that has the potential to embed sophisticated circuit...

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“

15.12.2017 | Veranstaltungen

Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor

15.12.2017 | Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltrekord: Jülicher Forscher simulieren Quantencomputer mit 46 Qubits

15.12.2017 | Informationstechnologie

Wackelpudding mit Gedächtnis – Verlaufsvorhersage für handelsübliche Lacke

15.12.2017 | Verfahrenstechnologie

Forscher vereinfachen Installation und Programmierung von Robotersystemen

15.12.2017 | Energie und Elektrotechnik