Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsch-Russische Forschungskooperation zu Unternehmensstrategien im Energiesektor

30.03.2009
Zwischen der Russischen Föderation und Deutschland bestehen viele Verbindungen im Energiesektor.

Diese Verflechtungen können aus betriebswirtschaftlicher Sicht als grenzüberschreitende Wertschöpfungskette verstanden werden, in deren Rahmen sowohl russische als auch deutsche Unternehmen agieren. Innerhalb eines geplanten Forschungsprojektes sollen nun Strategien in russischen und deutschen Energieunternehmen untersucht werden, die eine effektive Gestaltung der Wertschöpfungskette erlauben.

In einem Projekttreffens im sibirischen Tjumen unterschrieben Professor Wolfgang Pfau (Abteilung für BWL und Unternehmensführung, TU Clausthal) und Professorin Vera Plyonkina (Direktorin des Instituts für Management und Business sowie Lehrstuhl für Management in der Energiewirtschaft, Universität Tjumen) eine Vereinbarung zur Durchführung einer gemeinsamen Studie zu Strategien in der Energiewirtschaft.

Die empirisch angelegte Untersuchung hat zum Ziel, eine Analyse der Strategien in deutschen und russischen Energieunternehmen vorzunehmen, um daraus nachhaltige strategische Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Den Analyserahmen bildet die gesamte Wertschöpfungskette "Energie" von der Erzeugung über die Umwandlung und Verteilung bis zur Entsorgung einschließlich Dienstleistungen.

Darüber hinaus soll aufgezeigt werden, wie strategische Prozesse in den Unternehmen durchgeführt werden, um Empfehlungen z. B. für deutsch-russische Kooperationen geben zu können. Ein Teilprojekt der Studie beschäftigt sich mit Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz in Russland.

"Die staatliche Öl- und Gas-Universität Tjumen als eine der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der strategischen Forschung im Energiesektor stellt einen kompetenten Partner auf russischer Seite für die Durchführung der Studie dar. Genau wie an der TU Clausthal liegen Kompetenzen in der Energie- wie auch Managementforschung vor." So beschreibt Professor Pfau, der auch Mitglied im Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) ist, die Wahl des russischen Projektpartners.

Als weitere Partner für das Projekt, welches mit dem EFZN der TU Clausthal durchgeführt wird, konnten das Unabhängige Brennstoff- und Energieinstitut (TENI) in Moskau sowie der Lehrstuhl für Öffentliche und kommunale Verwaltung und Unternehmensführung an der Finanzakademie der Regierung der Russischen Föderation in Moskau gewonnen werden.

Weitere Informationen:
TU Clausthal
Institut für Wirtschaftswissenschaften, Abteilung für BWL und Unternehmensführung
Prof. Dr. Wolfgang Pfau
++ 49 5323 72 76 20
++ 49 5323 72 76 39
wolfgang.pfau@tu-clausthal.de

Christian Ernst | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-clausthal.de
http://www.wiwi.tu-clausthal.de/abteilungen/unternehmensfuehrung/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Gedruckte »in-situ« Perowskitsolarzellen – ressourcenschonend und lokal produzierbar
17.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht Ein elektronischer Rettungshund
17.05.2018 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

Wie verleiht man Zellen neue Eigenschaften ohne ihren Stoffwechsel zu behindern? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München veränderte Säugetierzellen so, dass sie künstliche Kompartimente bildeten, in denen räumlich abgesondert Reaktionen ablaufen konnten. Diese machten die Zellen tief im Gewebe sichtbar und mittels magnetischer Felder manipulierbar.

Prof. Gil Westmeyer, Professor für Molekulare Bildgebung an der TUM und Leiter einer Forschungsgruppe am Helmholtz Zentrum München, und sein Team haben dies...

Im Focus: LZH showcases laser material processing of tomorrow at the LASYS 2018

At the LASYS 2018, from June 5th to 7th, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) will be showcasing processes for the laser material processing of tomorrow in hall 4 at stand 4E75. With blown bomb shells the LZH will present first results of a research project on civil security.

At this year's LASYS, the LZH will exhibit light-based processes such as cutting, welding, ablation and structuring as well as additive manufacturing for...

Im Focus: Kosmische Ravioli und Spätzle

Die inneren Monde des Saturns sehen aus wie riesige Ravioli und Spätzle. Das enthüllten Bilder der Raumsonde Cassini. Nun konnten Forscher der Universität Bern erstmals zeigen, wie diese Monde entstanden sind. Die eigenartigen Formen sind eine natürliche Folge von Zusammenstössen zwischen kleinen Monden ähnlicher Grösse, wie Computersimulationen demonstrieren.

Als Martin Rubin, Astrophysiker an der Universität Bern, die Bilder der Saturnmonde Pan und Atlas im Internet sah, war er verblüfft. Die Nahaufnahmen der...

Im Focus: Self-illuminating pixels for a new display generation

There are videos on the internet that can make one marvel at technology. For example, a smartphone is casually bent around the arm or a thin-film display is rolled in all directions and with almost every diameter. From the user's point of view, this looks fantastic. From a professional point of view, however, the question arises: Is that already possible?

At Display Week 2018, scientists from the Fraunhofer Institute for Applied Polymer Research IAP will be demonstrating today’s technological possibilities and...

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Mikroskopie der Zukunft

22.05.2018 | Medizintechnik

Designerzellen: Künstliches Enzym kann Genschalter betätigen

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics