Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DBFZ untersucht mit dezentralen Energieerzeugern die flexible Strombereitstellung

12.05.2014

Die Herausforderung bei der Deckung des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien liegt in der Regelbarkeit der Stromerzeugung.

Die Energie aus Biomasse kann u. a. durch die Bereitstellung von Regelenergie einen positiven Beitrag dazu leisten. Wissenschaftler des DBFZ haben ein technisches Versuchsfeld zur Kombination verschiedener erneuerbarer Energien mit Bioenergieanlagen etabliert, das Untersuchungen von Energieszenarien auf der Basis erneuerbarer Energien zulässt.


Verschiedene, dezentrale Energieerzeuger sowie eine Trafostation auf dem Gelände des DBFZ: Windrad, Forschungsbiogasanlage, Trafostation, Solarpanel (im Uhrzeigersinn)

© DBFZ, Jan Gutzeit

Im Rahmen des Forschungsprojektes "E-Cockpit" (Laufzeit: 01.08.2012 - 31.07.2014) wurde auf dem Gelände des Deutschen Biomasseforschungszentrums ein Versuchsfeld aus verschiedenen, dezentralen Energieerzeugern erneuerbarer Energie (Windrad, Solarpanel, Forschungsbiogasanlage) sowie einer Trafostation installiert.

Dazu wurden technische Möglichkeiten untersucht, ein intelligentes Stromnetz (Smart Grid) mit Kleineinspeisern entsprechend der internationalen Normung IEC 61850 aufzubauen und relevante Anlagen- und Prozessdaten für eine integrierte IKT-Plattform zur Verfügung zu stellen.

Mit dem Versuchsfeld werden derzeit außerdem Untersuchungen zum Lieferkettenmanagement in der Energiewirtschaft durchgeführt und Erkenntnisse über das Verhalten von hochdynamischen Kleinerzeugern im Stromnetz gewonnen.

Die Daten der Messstellen im Netz sollen künftig sowohl der Modellbildung dienen als auch die Spezifizierung von Anforderungen an Mikro-KWK-Anlagen auf Biomassebasis unterstützen.

Das Projektvorhaben "E-Cockpit" wird vom Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE) der EU und des Freistaates Sachsen über die Sächsische Aufbaubank (SAB) gefördert und von den Forschungsbereichen Thermo-chemische Konversion und Bioenergiesysteme in Zusammenarbeit mit dem An-Institut für Angewandte Informatik e.V. (InfAI) an der Universität Leipzig bearbeitet.

Fachliche Ansprechpartner:

Kerstin Wurdinger / Dr. Andreas Ortwein
Tel. +49 (0)341 2434-427, E-Mail: kerstin.wurdinger(at)dbfz(dot)de

Forschung für die Energie der Zukunft – DBFZ

Das Deutsche Biomasseforschungszentrum arbeitet als zentraler und unabhängiger Vordenker im Bereich der energetischen Biomassenutzung an der Frage, wie die begrenzt verfügbaren Biomasseressourcen nachhaltig und mit höchster Effizienz zum bestehenden, vor allem aber auch zu einem zukünftigen Energiesystem beitragen können. Im Rahmen der Forschungstätigkeit identifiziert, entwickelt, begleitet, evaluiert und demonstriert das DBFZ die vielversprechendsten Anwendungsfelder für Bioenergie und die besonders positiv herausragenden Beispiele gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und Öffentlichkeit.

Weitere Informationen:

https://www.dbfz.de/web/presse/pressemitteilungen-2014/dbfz-untersucht-mit-dezen...

Paul Trainer | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften
29.03.2017 | Technische Universität Dresden

nachricht Elektromobilität: Forschungen des Fraunhofer LBF ebnen den Weg in die Alltagstauglichkeit
27.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten