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DBFZ-Report zu Energiegewinnung aus Stroh

09.11.2012
Deutsches Biomasseforschungszentrum (DBFZ) veröffentlicht Report über Möglichkeiten der energetischen Nutzung von Stroh und präsentiert Tool zur Berechnung von Strohbereitstellungskosten.

Stroh gehört zu den landwirtschaftlichen Nebenprodukten mit dem größten bislang ungenutzten Potenzial. So fallen in Deutschland im langjährigen Durchschnitt insgesamt rund 30 Millionen Tonnen Getreidestroh pro Jahr an.

Die Projektergebnisse zeigen, dass davon 8-13 Millionen Tonnen nachhaltig für eine energetische Nutzung eingesetzt werden könnten.

Aus diesem Grund wird die Mobilisierung dieser Ressourcen von der Bundesregierung unterstützt, um daraus Strom, Wärme und Kraftstoff bereit zu stellen.

Der nun vom DBFZ veröffentlichte Report zum Forschungsvorhaben beinhaltet eine Fülle weitergehender Informationen und beantwortet u.a. Fragen wie „Wo in Deutschland ist wie viel Stroh nachhaltig verfügbar?“, „Wie wirkt sich die Entnahme von Reststoffen auf den Bodenkohlenstoffhaushalt aus?“, „Wie lassen sich diese Effekte in einer THG-Bilanz ausdrücken?“ oder „Welche Nutzungskonzepte erscheinen aus ökonomischer und technischer Sicht als sinnvoll?“.

Den PDF-Download des Reports finden Sie unter: http://www.dbfz.de/web/fileadmin/user_upload/DBFZ_Reports/DBFZ_Report_13.pdf
Ergänzendes Leistungsspektrum des DBFZ als Kooperationspartner
Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurde im DBFZ ein Computermodell entwickelt, mit dem für jeden Standort in Deutschland die Strohbereitstellungskosten berechnet werden können. Durch den Einsatz von modernen geographischen Informationssystemen und hoch aufgelösten Geodaten können ackerflächenbezogene Auswertungen durchgeführt werden. Weiterhin können verschiedene Stroh-

Bereitstellungsketten modelliert und die damit verbundenen Kosten ermitteln werden.

Darüber hinaus ermöglicht die am DBFZ vorhandene Datenbasis zu verschiedenen Bioenergietechnologien die Durchführung von Wirtschaftlichkeitsrechnungen. Unter der Berücksichtigung regionaler Biomassepotenziale und weiterer Gegebenheiten können so auch Ökobilanzen erstellt und THGMinderungspotenziale berechnet werden. Innerhalb der gesamten Auswertungen ist es möglich, zahlreiche Einflussparameter variabel zu gestalten. Somit können für jeden beliebigen Standort in Deutschland unterschiedliche Einflüsse auf die Kosten und die Ökobilanzen identifiziert und das Investitionsrisiko reduziert werden. Weitere Informationen finden Sie unter der folgenden Adresse:

http://www.dbfz.de/web/fileadmin/user_upload/Flyer/Flyer_KOOP_Stroh.pdf

Antje Sauerland | idw
Weitere Informationen:
http://www.dbfz.de/web/fileadmin/user_upload/Flyer/Flyer_KOOP_Stroh.pdf
http://www.dbfz.de/web/fileadmin/user_upload/DBFZ_Reports/DBFZ_Report_13.pdf

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