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Clevere Energie – Die Energiewende daheim

30.06.2014

Mitdenkende Stromnetze, gedämmte Wände und smarte Häuser: Die Energiewende beginnt daheim. Doch wie können energieeffiziente Anwendungen gefördert werden, welche Technologien werden benötigt und wie kann sich die persönliche Energiewende zu Hause lohnen?

Auf diese Fragen gehen am Montag, 7. Juli 2014, um 18.30 Uhr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT-Zentrums Energie ein. Im Karlsruher Rathaus präsentieren sie spannende Forschung rund um das Thema Energiewende.


Energiemanagement in den eigenen vier Wänden: Wie das aussehen kann, untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschafter etwa im Smart Home am KIT

Foto: Andreas Drollinger

Das Eigenheim der Zukunft bietet nicht nur moderne Wohnqualität, sondern auch effiziente Energielösungen, die individuell abgestimmt sind. Von intelligenten Stromzählern bis zu mitdenkenden Wärmewänden – viele Technologien ermöglichen es dem Verbraucher, den persönlichen Energiebedarf zu bestimmen und somit einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Doch wie können diese Technologien ausgebaut und gefördert werden? Sind Smart Homes und Smart Metering, also intelligente Regulierungen des Energieverbrauchs, noch ferne Zukunftsmusik? Und was kann Menschen dazu bewegen, mit der Energiewende in den eigenen vier Wänden zu beginnen?

Das KIT-Zentrum „Energie“ bildet mit 1250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines der größten Energieforschungszentren in Europa.

Es bündelt die Energieforschungsarbeiten des KIT sowie namhafter Kooperationspartner. Dabei überschreitet es Fachgrenzen und vereint grundlegende und angewandte Forschung zu allen relevanten Energien für Industrie, Dienstleistungen, Mobilität und Haushalt.

Die Veranstaltungsreihe „KIT im Rathaus“ ermöglicht es interessierten Bürgerinnen und Bürgern, dieses spannende Forschungsfeld kennenzulernen und mit Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen. Alle Interessierten, insbesondere auch Schülerinnen und Schüler, sind zu der vom ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale koordinierten Veranstaltung eingeladen.

Ein anschließender Empfang bietet Gelegenheit zu Gesprächen. Parallel zur Veranstaltung findet vom 7. bis 11. Juli 2014 eine thematische Ausstellung des KIT-Zentrums „Energie“ im oberen Foyer des Rathauses statt. Die Vorträge der Veranstaltung werden simultan in Gebärdensprache übersetzt. Der Eintritt ist frei.

Programm

Grußworte
Wolfram Jäger, Bürgermeister der Stadt Karlsruhe
Professor Detlef Löhe, Vizepräsident für Forschung und Information des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Das KIT-Zentrum „Energie“ stellt sich vor
Professor Hans-Jörg Bauer, Wissenschaftlicher Sprecher des KIT-Zentrums „Energie“

Ohne Wärmewende keine Energiewende
Professor Andreas Wagner, Leiter des Fachgebiets Bauphysik und Technischer Ausbau am KIT

Im Stromnetz der Zukunft: das Haus, das mitdenkt
Professor Hartmut Schmeck, Leiter des Instituts für Angewandte Informatik am KIT

Flexible Stromnachfrage muss sich lohnen
Dr. Valentin Bertsch, Forschungsgruppenleiter am Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion

Weitere Informationen: http://www.zak.kit.edu/kit_im_rathaus

In der Energieforschung ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine der europaweit führenden Einrichtungen. Das KIT unterstützt die Energiewende und den Umbau des Energiesystems in Deutschland durch seine Aktivitäten in Forschung, Lehre und Innovation. Hier verbindet das KIT exzellente technik- und naturwissenschaftliche Kompetenzen mit wirtschafts-, geistes- und sozialwissenschaftlichem sowie rechtswissenschaftlichem Fachwissen. Die Arbeit des KIT-Zentrums Energie gliedert sich in sieben Topics: Energieumwandlung, erneuerbare Energien, Energiespeicherung und Energieverteilung, effiziente Energienutzung, Fusionstechnologie, Kernenergie und Sicherheit sowie Energiesystemanalyse. Klare Prioritäten liegen in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien, Energiespeicher und Netze, Elektromobilität sowie dem Ausbau der internationalen Forschungszusammenarbeit.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter mehr als 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: http://www.kit.edu

Das Foto steht in druckfähiger Qualität auf http://www.kit.edu zum Download bereit und kann angefordert werden unter: presse@kit.edu oder +49 721 608-47414. Die Verwendung des Bildes ist ausschließlich in dem oben genannten Zusammenhang gestattet.

Monika Landgraf | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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