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China sieht die Zukunft der Mikrotechnik im „Internet der Dinge“ und in „Green Technologies“

07.12.2010
China ist derzeit ein großer Wachstumsmarkt, den der IVAM Fachverband für Mikrotechnik gemeinsam mit chinesischen Kooperationspartnern erschließen will.

Zuletzt hatte IVAM die Kompetenzen deutscher Mikrotechnik-Unternehmen und Institute Ende November auf der ICMAN, der 4. nationalen chinesischen Konferenz der Mikrosystemtechnik in Shanghai, vorgestellt.

„Die Mikrosystemtechnik-Szene in China diskutiert im Wesentlichen die Themen, welche auch in Europa virulent sind“, berichtet IVAM-Geschäftsführer Dr. Uwe Kleinkes. „Insbesondere MEMS-basierte Kommunikationstechnologien für das intelligente Haus, energieeffiziente Technologien und vieles mehr werden im Rahmen des Programms „Sensing China“ bearbeitet.

Maschine-zu-Maschine-Kommunikation, das „Internet der Dinge“ und Informationstechnologien standen bei der Konferenz bei den Chinesen im Mittelpunkt des Interesses. Neben der China Telecom als Telekommunikationsunternehmen hat das auch Intel China erkannt“, so Kleinkes.

In Shanghai wurde aktuell insbesondere „das Internet der Dinge“ diskutiert. Dies bezeichnet drahtlose Sensornetzwerke, die für mehr Sicherheit, mehr Komfort und geringeren Energieverbrauch sorgen. Das Shanghai Institute of Microsystem And Information Technology plant ein großes Forschungszentrum zu diesem Thema. Neben einem systematischen Ausbau der FuE-Basis in allen relevanten Bereichen der Mikrosystemtechnik steht zudem insbesondere die Medizintechnik im Fokus zukünftiger chinesischer Aktivitäten.

Auf der Konferenz waren speziell deutsche und österreichische Hersteller von Geräten, wie zum Beispiel EVG, Wafer-Hersteller wie Plan Optik und Foundries (X-Fab) mit Vorträgen präsent.

Mona Okroy | idw
Weitere Informationen:
http://www.ivam.de

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