Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Caring by sharing - 8 europäische Städte präsentieren Local Energy Roadmaps

28.10.2014

Caring by sharing - 8 europäische Pilotstädte präsentieren ihre Erfahrungen zur Entwicklung von Local Energy Roadmaps.

Klimaschutz ist zwar eine globale Aufgabe, entfaltet jedoch sein größtes Potenzial auf lokaler Ebene durch lokale Lösungen und konkrete Maßnahmen. Das “Low Energy Cities Policy Handbook“, welches heute veröffentlicht wird, bietet Kommunen eine einzigartige Zusammenstellung von Instrumenten, mit denen sie ihren eigenen lokalen Startpunkt und geeigneten Weg finden können um das gemeinsam gesetzte Ziel zum Klimaschutz zu erreichen.

Nach drei Jahren kooperativer Zusammenarbeit präsentiert das INTERREG IV C-Projekt (europäische territoriale Zusammenarbeit) „IMAGINE – Low energy cities with a high quality of life for all“ heute seine Ergebnisse in dem “Low-Energy City Policy Handbook”, welches sich an Kommunen und lokale Stakeholder richtet.

Visionen und lokale Strategien entwickeln…

Die acht IMAGINE - Partnerstädte (Bistrita/Rumänien, Dobrich/Bulgarien), Figueres/Spanien, Lille/Frankreich, Milton Keynes /UK, Modena/Italien, München and Odense/Dänemark) formulierten ihre eigenen Visionen für 2050 als Ausgangspunkt zur Entwicklung von lokalen Strategien in Form von Local Energy Roadmaps.

… durch innovative partizipative Prozesse

Welche Instrumente und Methoden die Städte zur Beteiligung der Bewohner, der privaten Akteure und der kommunalen Vertreter nutzten, stellen sie in dem Handbuch vor. Die Vielfalt zeigt, dass jede Stadt ihre eigene Herangehensweise verfolgte, um auf lokaler Ebene in einem gemeinsamen Prozess ein Bild der Stadt im Jahr 2050 zu entwerfen und mögliche Entwicklungswege zu definieren.

Wissenschaftliche Begleitung der lokalen Energietransformation durch die HafenCity Universität Hamburg

Das Handbuch enthält weiterhin wissenschaftliche Erkenntnisse zu einer durch die HafenCity Universität durchgeführten Analyse verschiedener Transformationsprozesse lokaler Energiesysteme. Eine kritische Reflektion der angewendeten Instrumente zur Kommunikation, zur Visualisierung und zum Monitoring soll interessierte Kommunen dabei unterstützten, eine geeignete Auswahl für ihre eigene Energietransformation zu finden.

Die Ergebnisse befürworten eine breite Kommunikation bei der Entwicklung und Umsetzung von Local Energy Roadmaps für die strategische Weichenstellung in eine Zukunft 2050 mit geringen Emissionen. Zusammen mit den Partnerstädten und Energy Cities entwickelte und testete die HafenCity Universität zudem den Assessment Grid: ein Instrument zur Unterstützung, für das Monitoring und für die Evaluation des Prozesses. Dieses wird ebenfalls im Handbuch vorgestellt.

Sie finden das Handbuch sowie weitere Information zu IMAGINE unter folgendem Link:
http://www.imaginelowenergycities.eu/

Kontakt Energy Cities:
Stéphane Dupas - Energy Cities
stephane.dupas@energy-cities.eu
www.energy-cities.eu
+33 3 81 65 36 80

Kontakt an der HCU:
Jörg Knieling und Katja Säwert – HafenCity Universität Hamburg
joerg.knieling@hcu-hamburg.de
www.hcu-hamburg.de

Jost Backhaus | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Berichte zu: HCU HafenCity Handbook Instrumente Klimaschutz Monitoring Visionen energy quality of life

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht
16.01.2017 | Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

nachricht Greifswalder Plasmaforscher erforschen Nanomaterialien für effiziente Energiespeicherung
13.01.2017 | Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie