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Gegenlicht wird rausgerechnet

10.07.2007
Eine Innovation gefördert durch das BMWi-Programm "Innovationskompetenz mittelständischer Unternehmen (PRO INNO)"

An vielen Standorten für Selbstbedienungsautomaten von Banken und Sparkassen beeinträchtigen zeitweise problematische Lichtverhältnisse wie eine tief stehende Sonne und ungünstiger Lichteinfall durch Straßenlaternen die Qualität der von Überwachungskameras gelieferten Bilder.

Diese Sicherheitslücke kann nun geschlossen werden. Im Auftrag des BMWi unterstützte die AiF die Unternehmen Maku Informationstechnik aus Essen und Helion aus Duisburg bei der Entwicklung einer Kamera, die auch bei Gegenlicht aussagekräftige Aufnahmen sämtlicher Vorgänge und Transaktionen liefert.

Herzstück ist ein Hochleistungschip, mit dem die Miniaturkamera eine Frequenz von 50 Bildern pro Sekunde erzielt. Ein spezieller Algorithmus rechnet unerwünschte Gegenlichteffekte heraus, indem jeweils fünf Bilder mit unterschiedlichen Belichtungszeiten angefertigt und miteinander abgeglichen werden. Das Verfahren wurde zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme entwickelt. Außer zum Einbau in Geldausgabeautomaten eignet sich die Kamera auch zur Raumüberwachung. Die Markteinführung soll in diesem Jahr erfolgen.

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Die AiF fördert Forschung und Entwicklung zu Gunsten mittelständischer Unternehmen. Als Träger der industriellen Gemeinschaftsforschung und weiterer Förderprogramme des Bundes bietet sie praxisnahe Innovationsberatung.

Ansprechpartner: Dieter Küppers, Maku Informationstechnik GmbH, Essen,
E-Mail: dkueppers@maku.de, Tel.: 0201 81027-231
Pressearbeit: AiF, Silvia Niediek, E-Mail: presse@aif.de,
Tel.: 0221 37680-55, Internet: www.aif.de, www.forschungskoop.de

Silvia Niediek | idw
Weitere Informationen:
http://www.aif.de
http://www.forschungskoop.de

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