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Alternativen sind möglich: Elektroantrieb mit erneuerbaren Energien Weltumrundung mit einem „Solartaxi“

09.07.2007
Zur Verabschiedung des Schweizers Louis Palmer zur Weltumrundung mit seinem „Solartaxi“ erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug:

„Louis Palmer übernimmt durch die geplante Weltumrundung mit seinem Solartaxi eine wichtige Botschafterfunktion: Er zeigt auf, dass es sinnvolle Alternativen zu dem in den Industrienationen vorherrschenden Mobilitätsstil gibt.

Durch die weltweite Zunahme der privaten Ansprüche an die Mobilität sowie der Gütertransporte trägt auch der Verkehr zur globalen Erderwärmung bei. Daher ist es eine große Herausforderung, die weiterhin wachsenden Mobilitätsansprüche, vor allem auch in den Schwellenländern, möglichst umweltfreundlich befriedigen zu können.

Der Elektroantrieb kann dabei zukünftig eine wichtige Rolle spielen. Denn einerseits bietet er die Möglichkeit, lokal nahezu emissionsfrei zu fahren, andererseits besitzt er einen relativ hohen Wirkungsgrad und kann zudem einen Teil der Bremsenergie zurückgewinnen. Darüber hinaus bietet er durch den Sekundärenergieträger Strom die Möglichkeit, das gesamte Spektrum der erneuerbaren Energien zu nutzen und nicht nur die Biomasse, wie dies beim Verbrennungsmotor der Fall wäre.

Dass auch die Automobilindustrie diese Vorteile des Elektroantriebs erkannt hat, zeigt sich in dessen zunehmendem Einsatz, sei es zur Unterstützung des Verbrennungsmotors wie beim Hybridantrieb oder als Hauptantrieb bei Fahrzeugen mit Brennstoffzelle. Gerade die Entwicklungen kleinerer Hersteller zeigen die Möglichkeiten des Elektroantriebs auf.

Bei all diesen Vorzügen des Elektroantriebs ist für die Gesamtbilanz jedoch entscheidend, wie diese elektrische Energie erzeugt wird. Die langfristige Lösung für die oben beschriebenen Herausforderungen kann nur sein, den erforderlichen Storm aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. Wenn die Fahrzeuge den Strom dann auch noch selbst produzieren, wie beim Solartaxi, ist das natürlich eine der nachhaltigsten Möglichkeiten der Fortbewegung.“

Michael Schroeren | BMU-Pressereferat
Weitere Informationen:
http://www.bmu.de/presse

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