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Erneuerbare Energien im Vergleich

26.06.2007
Tagungsband zeigt neueste Forschungsergebnisse für eine nachhaltige Energieversorgung

Erneuerbare Energien stehen im Wettbewerb mit anderen Energietechniken um eine nachhaltige Energieversorgung ganz vorn.

Das neue Themenheft des ForschungsVerbunds Sonnenenergie (FVS), das am 27. Juni 2007 erscheint, stellt aktuelle Forschungen vor für die nachhaltige Erzeugung von Strom, Wärme und Brennstoffe und zeigt den Wandel der Versorgungsstrukturen, um die Erneuerbaren mehr und mehr zu integrieren. Die Bedeutung der Nachhaltigkeit als Steuerungskonzept für den Energiesektor, um erneuerbare Energien in den Markt, die Politik und Gesellschaft aufzunehmen, wird diskutiert.

Das Heft mit dem Titel "Forschung und Innovation für eine nachhaltige Energieversorgung" kann kostenfrei bei der FVS-Geschäftsstelle bestellt werden und steht im Internet zum Download zur Verfügung unter http:///www.FV-Sonnenenergie.de in der Rubrik Publikationen.

Im Gesamtkonzept einer nachhaltigen Entwicklung kommt der Energieversorgung eine wichtige Rolle zu. Der Einsatz von Energie ermöglicht wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand, kann aber auch negative Auswirkungen auf die Umwelt haben. Für die Entwicklung des Energiesektors müssen alle drei Koordinaten der Nachhaltigkeit beachtet werden: Umwelt, Wirtschaft und Soziales. Mit Hilfe von verschiedenen Indikatoren wie Treibhausgasemissionen, Energiekosten, Importabhängigkeit und Arbeitsplätze im Energiesektor können die verschiedenen Optionen belastbar beurteilt werden.

Die Indikatoren zeigen, wie weit wir auf dem Weg der Nachhaltigkeit schon vorangekommen sind: Die Kriterien der Nachhaltigkeit werden von keiner anderen Energietechnik so überzeugend erfüllt wie von den Technologien zur Nutzung der solaren und der anderen erneuerbaren Energien. Schon heute genießen die erneuerbaren Energien eine außerordentlich hohe soziale Akzeptanz. Sie sind umweltfreundlich, global einsetzbar und, geeignete energiepolitische Maßnahmen vorausgesetzt, wirtschaftlich. Sie können die Nutzung von Kohle, Erdöl, Erdgas und nuklearen Energien im Strom- und Wärmemarkt reduzieren und langfristig ersetzen.

Die Veröffentlichung zeigt diese Zusammenhänge auf und wendet sich reich illustriert und gut verständlich über den Kreis der Forschenden hinaus an Wirtschaft und Politik und kann auch als Unterrichtsmaterial verwendet werden.

Der Band dokumentiert auch die tagungsbegleitende Ausstellung "Nachhaltigkeit im Unterricht" mit Ansprechpartnern, die Informations- und Unterrichtsmaterial anbieten, um das Thema Nachhaltigkeit in Schule und Ausbildung zu behandeln.

Bitte senden Sie bei Verwendung einen Beleg an die FVS Geschäftsstelle (fvs@hmi.de).

Hintergrund:
Der ForschungsVerbund Sonnenenergie ist eine Kooperation außeruniversitärer Forschungsinstitute für erneuerbare Energien. Das Themenspektrum reicht von Photovoltaik über Wasserstofftechnologie und Geothermie bis hin zur Windenergie.

Mit etwa 1500 Mitarbeitenden repräsentiert der FVS ungefähr 80% der Forschungskapazität für erneuerbare Energien in Deutschland.

Mitgliedsinstitute:
o DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
o FZ Jülich Forschungszentrum Jülich GmbH
o Fraunhofer IBP Fraunhofer-Institut für Bauphysik
o Fraunhofer ISE Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme
o GFZ Potsdam GeoForschungsZentrum Potsdam, Stiftung des öffentlichen Rechts
o HMI Hahn-Meitner-Institut Berlin GmbH
o ISFH Institut für Solarenergieforschung Hameln Emmerthal GmbH
o ISET Institut für Solare Energieversorgungstechnik e.V.
o ZAE Bayern Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V.
o ZSW Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung

Petra Szczepanski | idw
Weitere Informationen:
http://www.FV-Sonnenenergie.de
http://www.fv-sonnenenergie.de/Publikationen/index.html

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