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TU Darmstadt entwickelt vierbeinigen Roboter

26.06.2007
Im Fachbereich Informatik der TU Darmstadt ist zum ersten Mal in Deutschland ein vierbeiniger autonomer Roboter als eine Standardplattform für Forschung und Ausbildung entwickelt worden.

Der neue Roboter soll als Plattform die Nachfolge des "Aibo" von Sony antreten, der seit 2006 nicht mehr gebaut wird. Er hat ebenfalls eine hundeähnliche Form, ist aber etwas größer als der Aibo.

Der voll programmierbare, vierbeinige Roboter ist als leistungsfähige, offene und modulare Plattform für die Forschung und universitäre Ausbildung konzipiert und zeichnet sich durch eine Vielfalt von neuen informationstechnischen Schnittstellen, Sensoren und Bewegungsmöglichkeiten aus.

Wir möchten Sie als Medienvertreter herzlich zur ersten öffentlichen Präsentation des Roboters einladen, die am Freitag, 29. Juni 2007 um 10 Uhr im großen Hörsaal des Piloty-Gebäudes der TU Darmstadt (Hochschulstraße 10, Gebäude S2/02, Raum C205) stattfinden wird.

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Als Ansprechpartner werden Ihnen dort Prof. Dr. Oskar von Stryk, Leiter des Fachgebiets Simulation, Systemoptimierung und Robotik im Fachbereich Informatik, unter dessen Leitung der Roboter entwickelt wurde, und Dipl.-Inform. Max Risler als einer der Entwickler zur Verfügung stehen.

Der neue Roboter wird auf dem in wenigen Tagen beginnenden, bedeutendsten Roboter-Wettbewerb der Welt, dem RoboCup in Atlanta/USA zum ersten Mal der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Nachdem Sony im März 2006 die Einstellung des Aibo angekündigt hatte, hatte die RoboCup Federation eine internationale Ausschreibung für eine Nachfolge-Roboterplattform eröffnet, in der das Konzept der TU Darmstadt mit drei Mitbewerbern für die Endausscheidung ausgewählt wurde.

Der Roboter wurde an der TU konzipiert und entwickelt, wobei der mechanische Bewegungsapparat zusammen mit Hajime Research Institute Ltd., Osaka, Japan, entwickelt und das äußere Erscheinungsbild von Gotha Design, Gotha, gestaltet wurde.

Am Robocup in Atlanta werden auch wieder die aussichtsreichen Teams der Darmstadt Dribbling Dackels und Darmstadt Dribblers im Roboterfußball am Start sein.

Auf und nach dem Präsentationstermin besteht die Möglichkeit zu filmen und zu fotographieren, und Prof. von Stryk und die Entwickler des neuen Roboters stehen für Interviews zur Verfügung.

Fotos stellen wir Ihnen ab dem Präsentationstermin elektronisch unter http://www.tu-darmstadt.de/presse/bildarchiv/ zur Verfügung.

Pressekontakt: Wolf Hertlein, Referat Kommunikation, Tel. 06151/16-3229, hertlein@pvw.tu-darmstadt.de

Jörg Feuck | idw
Weitere Informationen:
http://www.sim.tu-darmstadt.de
http://www.dribblingdackels.de

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