Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

GEOKON Inline-Querschnittüberwachung von nahezu beliebigen Profilen mittels Lichtschnittverfahren

15.03.2007
Basis des berührungslos arbeitenden Profilmesssystems GEOKON ist das Lichtschnitt- bzw. Lasertriangulationsverfahren. Eine Laserlinie wird von einer modulierten Laserdiode und einer Linien-Optik erzeugt und auf die Oberfläche des Messobjektes projiziert.

Auf der Oberfläche des Messobjektes entsteht direkt und diffus reflektiertes Licht. Das von der Oberfläche diffus reflektierte Laserlicht wird unter einem Winkel auf einer Matrixkamera abgebildet.

Eine ebene Oberfläche ergibt eine gerade Linie auf der Kamera, Höhenunterschiede auf dem Objekt bewirken einen Versatz bzw. eine Auslenkung der Laserlinie. Jeder Messkopf besteht aus jeweils vier Lichtschnittsensoren. Die einzelnen Höhenprofile (Laserlinien) der vier Sensoren werden im Rechner in ein Koordinatensystem transferiert. Dort werden verschiedenste Maße insbesondere Winkel, Radien und Abstände gemessen, gleichzeitig wird der komplette Konturverlauf des Messobjektes mit dem oberen und unteren Toleranzprofil verglichen. Bei Überschreiten der jeweiligen Toleranzgrenzen wird ein Signal ausgegeben und das Ergebnis in einer geänderten Farbe dargestellt. In der Regel werden zwei Eingriffsgrenzen definiert.

Mit dem so genannten "Teach-In"-Programm können sehr einfach neue Profiltypen eingelernt werden. Dazu wird eine vorhandene Zeichnung unter dem DXF-Format abgespeichert und in das Teach-In eingelesen. Dort werden dann die Messvorschriften definiert, indem, wie bei CAD-Programmen, einfach Bemaßungen vorgenommen werden, die mit einem Namen (z. B. R15), mit Toleranz- bzw. Eingriffsgrenzen versehen und abgespeichert werden. Für eine neue Messung wird dann lediglich der zu vermessende Artikel ausgewählt. Es werden auch Schnittpunkte oder Radienmittelpunkte usw. vermessen. Selbstverständlich kann das Teach In auf beliebigen, von dem Messrechner unabhängigen Rechnern, installiert werden. Die Messvorschrift wird dann über das Netzwerk bzw. mittels Datenträger auf den Messrechner übertragen.

Anzeige

Die Messergebnisse werden sowohl numerisch als auch graphisch angezeigt. Eine rein numerische Darstellung von wichtigen Maßn mit sehr großen Zahlen ist einschaltbar. Neben Maßen, die auf der Oberfläche der Kontur enden, können auch virtuelle Maße, wie z. B. der Abstand des Schnittpunktes zweier Geraden zu einem Kreismittelpunkt oder zweier Kreismittelpunkte usw. gemessen und dargestellt werden. Eine Darstellung des zeitlichen Verlaufs der einzelnen Messwerte ist ebenfalls gegeben.

Die gewonnen Messdaten werden gespeichert und nach Kundenvorgabe an das vorhandene BDE-System,bzw. an SPC-Programme übergeben oder einfach im Netzwerk abgelegt.

Ansprechpartner:
klaus jakob messtechnik ag
Klaus Jakob
Wehrstr. 44
69509 Mörlenbach
Telefon: 06209 7211-0
Fax: 06209 7211-16
klaus.jakob@kjm-ag.de
http://www.kjm-ag.de
Pressekontakt:
Fraunhofer-Allianz Vision
Regina Fischer, M.A.
Am Wolfsmantel 33
91058 Erlangen
Telefon: +49 9131 776-530
Fax: +49 9131 776-599
E-Mail: vision@fraunhofer.de

Regina Fischer | idw
Weitere Informationen:
http://www.vision.fraunhofer.de
http://www.vision.fraunhofer.de/de/0/projekte/320.html

Weitere Berichte zu: GEOKON Kreismittelpunkt Messrechner

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Höhere Energieeffizienz durch Brennhilfsmittel aus Porenkeramik
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

nachricht Planungstool für die Energiewende: Open Source Plattform für Stromnetze
05.12.2016 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weiterbildung zu statistischen Methoden in der Versuchsplanung und -auswertung

06.12.2016 | Seminare Workshops

Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen

06.12.2016 | Förderungen Preise

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften