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Mikropumpen für mobilen Einsatz von Brennstoffzellen

02.02.2007
Aufgabe ist optimale Versorgung der Zelle

Das deutsche Unternehmen Alps Electrica GmbH hat eine Reihe von elektromagnetischen Mikropumpen und Mikroventilen vorgestellt, die sich für die Verwendung in Brennstoffzellen eignen. Die Minipumpen werden zu einer weiteren Miniaturisierung der alternativen Energiespeicher führen und deren Integration in portable Geräte wie Mobiltelefone, Notebooks oder digitale Videokameras vorantreiben. Aufgabe der Bauteile ist es, die Brennstoffe innerhalb der Zelle umzwälzen und die Zirkulation zu steuern. "Die Pumpe stellt sicher, dass die Zelle optimal versorgt wird", führt Ulrich Kuhs, Marketing Manager bei Alps, im Gespräch mit pressetext aus.

Die selbst ansaugenden Alps-Pumpen weisen Abmessungen von sechs Millimetern Durchmesser und eine Länge von 24 Millimetern auf. Lieferbar sind drei Ausführungen, die sich durch den aufgebauten Druck und ihre Durchflussmengen unterscheiden, wobei sich die Pumpleistung über die Frequenz der Ansteuerspannung regeln lässt. Die Pumpen arbeiten an Betriebsspannungen von zwei bis fünf Volt, die Mikroventile benötigen zwölf Volt. Ihre Leistungsaufnahme beträgt maximal 0,7 Watt. Weitere Merkmale der Mikropumpen sind eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Methanol, das Auto-Aspiration-System und Low-Voltage-Treiber, die eine einfache Steuerung und Systementwicklung ermöglichen, so Kuhs.

"Für den Durchbruch der Alternative zum herkömmlichen Akku ist jedoch nicht die Größe der Brennstoffzelle, sondern die Größe des Kraftstofftanks entscheidend", meint Kuhs. Gerade die tragbaren Geräte tendieren zu einem höheren Elektrizitätsverbrauch, je mehr Funktionen sie bieten und je fortschrittlicher sie werden. Vor diesem Hintergrund gehört es für Hersteller von portablen Geräten zu den größten Herausforderungen, eine dauerhafte Stromversorgung zu gewährleisten. Weiters müssen sie sich Gedanken darüber machen, wie das Energiesystem in die Geräte verbaut werden soll. "Die Kraftstoffleitungen müssen derart verlegt und konstruiert sein, dass kein Leck entsteht, sobald das Handy einmal zu Boden fällt", meint Kuhs.

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Weiters gäbe es noch einige sicherheitstechnische und politische Fragen zu lösen. "Aufgrund der Sicherheitsauflagen im Flugzeug können Kraftstoff-betriebene Notebooks derzeit gar nicht an Board mitgenommen werden. Weiters ist eine maximale Flüssigkeitsmenge von 100 Millilitern erlaubt. Der Tank der Brennstoffzelle fasst sicherlich mehr." Dennoch ist Kuhs überzeugt, dass die alternative Energietechnik in absehbarer Zeit in Endgeräte verbaut wird.

Andreas List | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.alps-europe.com

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