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Zukunft Biokraftstoffe - Automobilindustrie setzt auf nachwachsende Rohstoffe

25.10.2006
Neben dem beschlossenen Beimischungszwang von Biokraftstoffen zu Benzin und Diesel sieht der Verband der Automobilindustrie (VDA) mittelfristig besonders in der Weiterentwicklung und Förderung der "Biokraftstoffe der zweiten Generation" eine wichtige Substitutionsmöglichkeit für Mineralölkraftstoffe.

Biokraftstoffe der zweiten Generation können in heutigen Fahrzeugen ohne bzw. mit nur geringen Modifikationen eingesetzt werden, wie etwa die BtL-Kraftstoffe ("Biomass to Liquid"), die ohne technische Änderungen am Fahrzeug einsetzbar und zudem auch deutlich umweltschonender als Mineralölkraftstoffe sind.

BtL-Kraftstoff ist weitgehend CO2-neutral und führt zu einer wesentlichen Verringerung der Emissionen. Er lässt sich aus Resthölzern, aber auch aus Stroh und anderer Biomasse herstellen. Der flächenbezogene Kraftstoffertrag liegt sehr hoch (knapp 4 000 l je Hektar), entsprechend hoch ist das mögliche Volumen der BtL-Produktion. Der Verband der Automobilindustrie sieht bis zum Jahr 2030 ein BtL-Potenzial von bis zu 20 Prozent des gesamten Kraftstoffverbrauchs.

Dr. Stefan Wöhrl, Leiter der Abteilung Umwelt im VDA, wird zu den Fragen der Möglichkeiten und Potenziale von Biokraftstoffen auf dem aid-Forum "Kraftwerk Feld und Wald - Bioenergie aus Deutschland" Stellung nehmen, das am 10. November 2006 im Wissenschaftszentrum Bonn stattfindet.

Rainer Schretzmann | aid infodienst
Weitere Informationen:
http://www.aid.de
http://www.aid.de/landwirtschaft/aid_forum_l_2006.php

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