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Energiesparen bringt Unternehmen heute richtig Geld

24.08.2006
Contracting-Tochter von Vattenfall Europe wächst weiter - Kunden suchen nach Unabhängigkeit von steigenden Öl- und Gaspreisen - Effizientere und alternative Technologien kommen künftig verstärkt zum Einsatz

Noch nie war Energiesparen so wertvoll wie heute. Angesichts steigender Gas- und Ölpreise setzen immer mehr Betriebe auf Contracting. Im ersten Halbjahr 2006 verbesserte die Vattenfall Europe Contracting GmbH ihren Umsatz um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr und setzt ihre gute Entwicklung fort. 2005 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz auf 94 Millionen Euro, was ein Plus von 13 Prozent bedeutet. Der Dienstleister unterstützt seine Kunden dabei, Kosten einzusparen, indem sie ihre Energien möglichst effizient einsetzen.

Aufgrund der steigenden Preise für Öl, Gas und Strom von bis zu 25 Prozent suchen Betriebe in Deutschland nach Wegen, ihre Energiebilanz zu verbessern. Auf die Einkaufspreise bei den Primärenergien haben Unternehmen allerdings nur begrenzt Einfluss. Wohl aber können sie den Verbrauch reduzieren. Vor allem die produzierende Industrie und Liegenschaften, die einen großen Bedarf an Strom, Wärme und Kälte, Dampf oder Druckluft haben, können dadurch immer höhere Summen einsparen.

So paradox es klingen mag, vielen Unternehmen fehlt zum Sparen das Geld. Denn häufig ist dafür die Überholung von technischen Anlagen oder ein kompletter Neubau notwendig. Hier bietet Contracting eine Lösung, weil der Partner in der Regel die technische Infrastruktur übernimmt, in ihre Modernisierung investiert und den Auftraggeber an den Einsparungen beteiligt. "Auf diese Weise senken Unternehmen ohne eigenen Kapitaleinsatz ihre Kosten. Betriebsführung, Nutzenergie- und Medienlieferung sowie Modernisierung von Anlagen liegen in Händen eines Profis, der sich tagtäglich ausschließlich mit der Effizienzsteigerung von Energieversorgung beschäftigt", sagt Dr. Manfred Dittmer, Geschäftsführer Finanzen und Controlling der Vattenfall Europe Contracting.

Für Industrieunternehmen wie Saint Gobain Glass Deutschland GmbH, die Benecke-Kaliko AG, die Molkerei Heideblume, den Automobilzulieferer Continental AG oder den Chip-Hersteller Philips Semiconductors sorgt Vattenfall für eine effizientere Energieversorgung. Große Liegenschaften wie das SI-Centrum in Stuttgart und seit Beginn des Jahres auch die deutsche Hauptverwaltung von Microsoft in München gehören ebenfalls zu den Vattenfall-Contracting-Kunden, die bundesweit von 372 Mitarbeitern betreut werden.

Vor dem Hintergrund der Energiepreisentwicklung auf dem Weltmarkt rechnet Vattenfall Europe Contracting auch in den nächsten Jahren mit einer steigenden Nachfrage nach Contracting-Lösungen. "Je mehr die Preise für Energierohstoffe steigen, desto größer wird der Nutzen von effizient arbeitenden Anlagen", sagt Dr. Jobst Klien, der bei Vattenfall Europe Contracting als Geschäftsführer für Vertrieb und Technik verantwortlich ist. Einen weiteren Schub für Contracting erwartet Klien von der Preisspirale bei fossilen Brennstoffen. "Damit werden Energiekosten für Unternehmen zu einem immer schwerer kalkulierbaren Risiko." Aus diesem Grund sind Lösungen gefragt, die eine Unabhängigkeit von globalen Energiemärkten schaffen. Als eine Möglichkeit können Ersatzbrennstoffe (EBS) für die Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt werden. EBS-Kraftwerke setzen zum Beispiel auf hochkalorischen Industrieabfall als Energieträger. Als alternativer Brennstoff zu Gas und Öl kommt auch Braunkohlestaub in Frage. Obwohl diese Energieträger im Betrieb der Anlagen wesentlich preisgünstiger sind, setzen deutsche Unternehmen moderne Technologien zur Energieerzeugung noch eher verhalten ein. Der Grund ist, dass die Verwertung von EBS oder Braunkohlestaub noch sehr kostspielig ist. "Da die Investitionen und der Betrieb vom Dienstleister übernommen werden, kann sich Contracting hier als Innovationsbeschleuniger bewähren", sagt Klien.

Andreas Reincke | directnews
Weitere Informationen:
http://www.vattenfall-contracting.de

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