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Die Untersuchung der absorptionsgestützten Vergasung (AER - Absorption Enhanced Reforming)

08.06.2006


Am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung in Deutschland wurde die Wasserstoffherstellung durch Integration des AER-Verfahrens in den Umwandlungsprozess verbessert.



Energie kann aus bestimmten Feldfrüchten, tierischen Abfällen und anderen Arten von Biomasse gewonnen werden. Dies hat gegenüber der Energieerzeugung aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe den Vorteil, dass Biomasse wieder produziert werden kann und weniger Schadstoffe in die Atmosphäre abgegeben werden.

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»AER-Verfahren »Biomasse »H2-Gehalt


Die Wissenschaftler streben nach der Optimierung der Umwandlungsprozesse, um aus der Biomasse maximalen Nutzen zu erzielen. Am deutschen Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) wurden Experimente mit dem AER-Verfahren durchgeführt. Ein spezielles Absorbens dient im AER-Reaktor zusammen mit der Dampfumwandlung zur Entfernung von CO2 und bewirkt die Bildung von Gas mit einem weitaus höheren H2-Gehalt.

Die Wissenschaftler des ZSW verdeutlichten erfolgreich das Potenzial des AER-Verfahrens unter Laborbedingungen, wobei Methan als Testbrennstoff fungierte. Der H2-Gehalt überschritt die 95%-Marke, wobei die Restmengen von CO und CO2 weniger als 2% ausmachten. Experimente mit Prozesstemperatur, Raumgeschwindigkeit, dem Dampf-Kohlenstoff-Verhältnis und dem Katalysator-Absorbens-Verhältnis lieferten Erkenntnisse zum relativen Einfluss dieser Größen auf die Leistung.

Um diesen Prototyp für den industriellen Einsatz tauglich zu machen, bedarf es weiterer finanzieller Unterstützung. Diese Entwicklungen sind für Unternehmen auf dem Sektor der Biomasseproduktion, Wasserstoffenergie, Brennstoffzellenforschung sowie Stromerzeugung interessant.

Dr. Michael Specht | ctm
Weitere Informationen:
http://www.zsw-bw.de

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