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Brennstoffzellen generieren Zukunftsprodukte

30.11.2001


Seit mehreren Jahren wird der Brennstoffzelle eine zentrale Rolle in der zukünftigen Energieversorgung bescheinigt. Doch trotz aller positiven Zukunftsszenarien der vergangenen Jahre ist bis heute kein kommerzielles Massenprodukt mit der Brennstoffzelle als Energiequelle auf dem Markt. Im Rahmen des Workshops "Brennstoffzellen generieren Zukunftsprodukte" am 27. Februar 2002 in Berlin werden Experten aus Industrie, Dienstleistung und Forschung die weitere Entwicklung diskutieren.

Seit mehreren Jahren wird der Brennstoffzelle eine zentrale Rolle in der zukünftigen Energieversorgung bescheinigt. Das gilt sowohl für die dezentrale Energieversorgung wie z.B. von Wohnhäusern, Büros oder öffentlichen Einrichtungen, als auch für die Energieversorgung von portablen Geräten und Fahrzeugen. Weltweit treiben Firmen und Organisationen diesen Technologiezweig voran und präsentieren immer wieder neue Produkte. Doch trotz aller positiven Zukunftsszenarien der vergangenen Jahre ist bis heute kein kommerzielles Massenprodukt mit der Brennstoffzelle als Energiequelle auf dem Markt. Im Rahmen des Workshops "Brennstoffzellen generieren Zukunftsprodukte" am 27. Februar 2002 in Berlin werden Experten aus Industrie, Dienstleistung und Forschung die weitere Entwicklung diskutieren.

Heute ist es für den Konsumenten selbstverständlich, Haushaltsgeräte mit dem Strom aus der Steckdose zu betreiben. Die Produktion des Stroms spielt für den Verbraucher nur eine untergeordnete Rolle. Interesse weckt man jedoch, wenn der Strom z.B. im hauseigenen Keller produziert und dadurch eine Vielzahl von Geräten kostengünstig betrieben werden kann. Um die Nachfrage beim Endverbraucher nach neuen und / oder bereits existierenden Produkten steigern zu können, müssen deutlich erkennbare Produktvorteile geschaffen werden. Hierzu bedarf es einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie. Dabei müssen auch Unternehmen ohne direkten Fokus auf Brennstoffzellen in die Produktzyklus-Kette einbezogen werden. Interessant ist das Thema vor allem für jene Firmen, welche durch den Einsatz von Brennstoffzellen deutliche Produktvorteile generieren können.

Die Miniaturisierung von Systemen lässt eine Vielzahl von neuen Produktinnovationen erwarten. Nur mit kleinen und kompakten Brennstoffzellensystemen kann die gewünschte und notwendige Kundenakzeptanz erzielt werden. Das gilt sowohl für die Anwendung in der dezentralen Energieversorgung als auch für mobile Anwendungsgebiete. Beispiele hierfür sind die Versorgung von Multimediageräten oder kleine Brennstoffzelleneinheiten für die Energieversorgung von Wohnhäusern.

Der Workshop im Grand-Hyatt-Hotel am Potsdamer Platz in Berlin, organisiert von der VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH, soll dazu dienen, mit Experten Handlungsvorschläge für zukünftige Aktivitäten zu erarbeiten. Im Mittelpunkt stehen u.a. Themen wie die Bestandsaufnahme der Brennstoffzellenaktivitäten in Deutschland, der Aufbau eines produktorientierten Netzwerkes, die Realisierung von Verbundprojekten in Förderprogrammen sowie Lösungen zur Miniaturisierung von Brennstoffzellensystemen.

Experten vom Fraunhofer Institut, Siemens AG, Smart Fuel Cell AG, Vodafone Pilotent-wicklung GmbH, RWE AG, Bewag AG werden über das Machbare und das Umsetzbare diskutieren. Da die Teilnehmerzahl auf maximal 50 Personen begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung bei:

VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH
Dipl.-Ing. Marco Voigt
Rheinstr. 10 B, 14513 Teltow
Tel.: 03328-435-277, Fax: -105
E-Mail: voigt@vdivde-it.de

Wiebke Ehret | idw

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