Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EDH setzt auf weitere ökologisch verträgliche Energiequellen

14.02.2006


Energiedienst Holding AG beteiligt sich an der Geopower Basel AG

Die Energiedienst Holding AG Laufenburg (EDH) beteiligt sich mit 3,2 Mio. Schweizer Franken an der Geopower Basel AG und damit am Bau des ersten Geothermiekraftwerks in Basel. EDH wird somit künftig rund sechs Prozent der Aktien der Geopower Basel AG halten. Die Geopower Basel AG wurde 2004 gegründet, mit dem Zweck in Basel bis 2009 ein erstes Geothermiekraftwerk zu erstellen. Beteiligt an diesem Projekt sind weitere Schweizer Unternehmen und Energieversorger mit dem Ziel, die Gewinnung von Wärmeenergie aus der Erde zu fördern. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG, zu der die Energiedienst-Gruppe mehrheitlich gehört, baut damit ihr Engagement zur Förderung der geothermischen Stromerzeugung weiter aus. Erst im November 2005 hatte die EnBW insgesamt zwei Millionen Euro für den Bau eines Geothermiekarftwerks in Bruchsal zugesagt.

Die Energiedienst-Gruppe ist mit der Marke NaturEnergie Deutschlands führender Anbieter für erneuerbaren Strom aus Wasserkraft. Vor gut hundert Jahren war das heutige Unternehmen als ehemals Kraftwerk Laufenburg, einer der Pioniere der Wasserkraft-Nutzung am Hochrhein. Heute errichtet Energiedienst mit dem Bau des Wasserkraftwerkes Rheinfelden das derzeit grösste regenerative Neubauprojekt in Deutschland. Das jetzt eingegangene Engagement beim Bau des Baseler Geothermiekraftwerks ist die konsequente Ergänzung des nachhaltigen Einsatzes für den Ausbau erneuerbarer Energien im Dreiländereck.

Geschäftsleiter der EDH, Martin Steiger: "Energiedienst bezeugt mit dem Engagement für das Geothermie-Projekt sein Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung einer ökologisch verträglichen Energieversorgung."

Für die EnBW ist die wirtschaftliche Erschließung der Erdwärme zur Stromerzeugung ökonomisch und auch ökologisch sinnvoll. "Die Geothermie ist ein wichtiger Baustein in einer nachhaltig angelegten und umweltfreundlichen Energiewirtschaft. Wir wollen durch unser Engagement diese Technologie aktiv fördern und damit auf dem Weg zur Marktreife voranbringen", so Dr. Wolfram Münch, Forschungsleiter der EnBW.

In Basel ist der Bau eines geothermischen Heizkraftwerks mit zusätzlicher Gasturbine geplant. Die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme soll in das städtische Fernwärmenetz eingespeist werden. Das Kraftwerk soll 2009 erstmals Strom und Wärme erzeugen. Schon 1999 wurde eine Sondierbohrung am Standort nahe der deutschen Grenze durchgeführt. Nach vielversprechenden Ergebnissen ist das Vorhaben heute so weit fortgeschritten, dass die erste Tiefbohrung bis 5.000 m auf dem künftigen Kraftwerksgelände im Frühjahr stattfinden kann. Mit dem Basler Projekt soll ein langjähriger kommerzieller Betrieb realisiert werden. Damit ist es wegweisend für die weitere Entwicklung der geothermischen Energiegewinnung. Nach der Inbetriebnahme des Kraftwerks stehen in der Anlage rund 6 Megawatt (MW) elektrische sowie etwa 17 MW thermische Leistung als umweltfreundliche Energiequelle zur Verfügung.

Unternehmensinformation

Energiedienst

Die Energiedienst-Gruppe beliefert in Südbaden und der Schweiz auf einer Fläche von 3.816 Quadratkilometern mehr als 750.000 Menschen mit Strom und energienahen Dienstleistungen. Zu den regionalen Kunden gehören fast 300.000 Privat- und Gewerbekunden, mehr als 2.500 Geschäftskunden und 20 weiterverteilende kommunale Kunden. Rund 6 Milliarden Kilowattstunden Strom wurden 2005 verkauft. Zur Unternehmensgruppe der Energiedienst Holding AG (EDH) gehören die Energiedienst AG (ED-AG), die Energiedienst Netze GmbH (EDN) und die NaturEnergie AG. Die Energiedienst Holding AG ist eine 75,97-Prozent-Tochter der EnBW Energie Baden-Württemberg AG.

EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit Hauptsitz in Karlsruhe ist mitr rund fünf Millionen Kunden das drittgrößte deutsche Energieversorgungsunternehmen. Mit rund 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat die EnBW 2004 einen Jahresumsatz von 9,844 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Kernaktivitäten der EnBW konzentrieren sich auf die Geschäftsfelder Strom, Gas sowie Energie- und Umweltdienstleistungen. Als Vordenker und Wegbereiter auf dem Energiemarkt setzt die EnBW Impulse für die wissenschaftliche Forschung und Entwicklung. Die EnBW versteht sich im Sinne der Nashhaltigkeit als ein wirtschaftlich, gesellschaftlich und ökologisch verantwortlich agierendes Unternehmen.

Dirk Ommeln | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.enbw.com
http://www.energiedienst.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Mit flexiblem Installationssystem Leistung im Feld schneller anschließen
19.01.2017 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

nachricht Vorkonfektioniert für höchste Ansprüche
19.01.2017 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flashmob der Moleküle

19.01.2017 | Physik Astronomie

Tollwutviren zeigen Verschaltungen im gläsernen Gehirn

19.01.2017 | Medizin Gesundheit

Fraunhofer-Institute entwickeln zerstörungsfreie Qualitätsprüfung für Hybridgussbauteile

19.01.2017 | Verfahrenstechnologie