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Solarzellen von der Rolle

05.10.2001


INNOCIS-Projekt wird vom Bundesministerium gefördert


Strom aus Licht - Solarzellen sind das Thema des Projektes INNOCIS, in dem unter Beteiligung der Universität Leipzig Solarzellen einer ganz neuen Art entwickelt werden sollen. Insgesamt16 Partner unter der Federführung der Leipziger Solarion GmbH beteiligen sich an dem Projekt, das jetzt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird.

"Innovative kostengünstige, flexible CIS-Photovoltaik", so der Name, unter dem Forschungseinrichtungen und private Unternehmen aus Sachsen neuartige flexible Dünnschichtsolarzellen entwickeln und herstellen wollen. Möglich wird das durch ein neue Ionenstrahltechnologie zur Herstellung der Solarzellenschicht, die niedrigere Prozesstemperaturen als bisher erlaubt. Damit können dünne, flexible Folien als Träger für die Solarzellen verwendet werden, die dadurch flexibler, leichter, kleiner und rollbar werden. Nutzungseigenschaften, die klare Vorteile gegenüber herkömmlichen Solarzellen haben.

Bei weltweit wachsendem Energiebedarf und im Wachstumsmarkt Solarenergie sehen die Verantwortlichen den Markt für ihr Produkt in vielen Bereichen, so z.B. bei der mobilen Stromversorgung. Die Solarzellen könnten bei ausreichender Einstrahlung die Stromversorgung z.B. bei transportablen Computern oder bei Geräten der Telekommunikation ganz oder teilweise gewährleisten. Auch Anwendungen in der Satellitentechnik oder in Luft- und Raumfahrt sind möglich.

Mit dem Forschungsförderungsprogramm "Innovative regionale Wachstumskerne" unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit UMTS-Mitteln Projekte in den neuen Bundesländern. In einer ersten Entscheidungsstufe wurden INNOCIS jetzt rund 10 Millionen Mark bewilligt. Bei der Bewerbung hatten sich bis Ende Mai dieses Jahres 123 regionale Initiativen beteiligt. INNOCIS gehört zu den ersten neun Projekten, die für die Förderung ausgewählt wurden.

Volker Schulte | idw

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