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Projekt über Biotreibstoffe

17.11.2005


Das Zentrum für internationale Zusammenarbeit in der Agrarforschung für Drittländer (CIRAD) führt ein Projekt über Biotreibstoffe durch



Dieses Biokraftstoffprojekt „Vorbehandlung von Biomasse durch Pyrolyse für eine Biotreibstoff- oder Biobrennstoffanwendung“, wurde von der nationalen Forschungsagentur Frankreichs (ANR) im Rahmen des nationalen Forschungsplans für Bioenergien (Pnrb) berücksichtigt. Ziel dieses Projektes ist die Nutzung einer breiten Palette von Pflanzen- und Pflanzenabfällen zur Herstellung von Biokraftstoffen. Philippe Girard, Leiter der UPR Biomasse-Energie des CIRAD, ist der Koordinator des Projektes in Partnerschaft mit französischen Akteuren der Energie- und Motorindustrie unter der Leitung der französischen Organisation für Umwelt- und Energiewirtschaft (ADEME).



Das angewandte Flashpyrolyseverfahren ermöglicht die Homogenisierung und Aufbereitung der Biomasse für ihre Umwandlung in Biokraftstoff. Der Einsatz ist für die Agrarwissenschaft sehr wichtig, insofern als die Biotreibstoffproduktion der sogenannten „zweiten Generation“ eine breite Palette an Kulturen nutzen kann. Die gesamte Pflanze und auch Pflanzenabfälle können mit Hilfe dieses Verfahrens verwertet werden.

Dem CIRAD- Zentrum in Montpellier steht eine technologische Plattform für Pyrolyse- und Vergasungsverfahren zur Verfügung, welche bis zu 50 Kilogramm Biomasse pro Stunde umwandeln kann. Diese Plattform verfügt auch über Prüfstände für Biokraftstoffe für Brenner und Dieselmotoren, von denen die Energieunternehmen der Region mittelfristig profitieren könnten. Diese Plattform ist im Rahmen des von der Universität Perpignan geführten regionalen Wettbewerbspols „Nachhaltige Energie“ eingerichtet worden.

Kontakt:
�� Philippe Girard
@ philippe.girard@cirad.fr
�� http://www.cirad.fr/fr/pg_recherche/ur.php?id=41 (UPR Biomasse-énergie)
�� http://www.gip-anr.fr
Quelle: Pressemitteilung des CIRAD, 21.10.2005
Redakteurin: Sophie Fourmond, sophie.fourmond@diplomatie.gouv.fr

Wissenschaft-Frankreich (Nr. 88 vom 16.11.2005)
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| Wissenschaft-Frankreich
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