Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Energiewirtschaft umgestalten: EnBW präsentiert Innovationsbericht "Energiezukunft"

07.09.2005


Als im Wortsinne "innovativen Innovationsbericht" stellte die EnBW Energie Baden-Württemberg AG am Mittwoch in ihrem neuen Showroom der Berliner Repräsentanz einen "Reader" mit dem Titel "Energiezukunft" vor. Technologische, ökonomische und strukturelle Innovationen eines Unternehmens werden erstmals im Kontext nationaler und internationaler Standards vorgestellt. Mit der Machart des 112-seitigen Kompendiums setzt die EnBW Maßstäbe und kommt damit ihrem eigenen Anspruch nach innovatorischen Leistungen nach. "Unser Ziel ist es, aus einer unternehmerischen Pflichtaufgabe eine Pflichtlektüre für alle zu machen, die sich auf den neuesten Stand der Energiewirtschaft und -technik bringen wollen", erklärte Prof. Dr. Utz Claassen, Vorstandsvorsitzender der EnBW. "Wir wollen Wissen teilen - auch das ist innovatives Denken. Deshalb kann der ’Reader’ ebenso von Schulklassen und privat Interessierten wie von Fachleuten gelesen werden. Dass die Regierungspräsidien in Baden-Württemberg bereits angekündigt haben, den EnBW-Innovationsbericht 2005 den Schulen als Lehrmittel für den Unterricht zur Verfügung zu stellen, empfinden wir als große Auszeichnung."

... mehr zu:
»Energiewirtschaft

Baden-Württemberg ist immer noch "Musterländle", wenn es um Innovationen in Deutschland geht. In keinem Bundesland wird so viel in Forschung und Entwicklung investiert, in keinem Land werden mehr Patente angemeldet. Dieser Tradition fühle sich EnBW verpflichtet, so Claassen weiter: "Wir stehen mit unserer Entwicklung in den letzten zwei Jahren bei Veränderungsbereitschaft, Veränderungsfähigkeit und Veränderungsgeschwindigkeit ganz vorn. Das ist Grundlage und Ausdruck von innovatorischer Kraft." Diese Rolle dokumentiere der Konzern außer durch seine Unternehmensentwicklung auch mit der Marke Yello-Strom als ’first mover’ auf dem liberalisierten Energiemarkt, mit seinem erfolgreichen Vorstoß zur Anreizregulierung bei der Energierechtsnovelle, sowie als "Partner für Innovation" der Bundesregierung für das Thema Energie.

Das ehrgeizige Programm der EnBW solle auch in Zukunft fortgesetzt werden, betonte der Vorstandsvorsitzende. "Wir wollen der Energieversorger mit dem größten Engagement für den Klimaschutz sein. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Energieeffizienz. Ich freue mich über jede Kilowattstunde, die ich verkaufe. Aber ich freue mich auch über jede Kilowattstunde, die nicht verschwendet wird", betonte Claassen. Untermauert werde dieser Anspruch durch ganz unterschiedliche Projekte von der "Energieeffizienten Schule" bis zum Wasserkraftwerk Rheinfelden, dem größten Bauvorhaben im Bereich Erneuerbarer Energien.


Vorgestellt wurde das innovative Lesebuch im avantgardistischen Ambiente des neu eröffneten Showrooms in der EnBW Hauptstadtrepräsentanz. Herzstück des Raumes ist eine acht Meter lange LED-Wand. 70.000 einzelne Leuchtdioden verbergen sich hinter elfenbeinfarbenen Corianplatten. Mit Veranstaltungen wie Ausstellungen, Lesungen und Konzerten will der Konzern hier einen Ort der Kommunikation und Inspiration schaffen und dem Unternehmen auch in der Hauptstadt ein innovatives Gesicht geben.

Die erste Ausstellung heißt "Space 10" und findet in Kooperation mit dem Projekt "Einstein Spaces" statt, bei dem sich Künstler mit der Lebens- und Forschungsgeschichte Albert Einsteins auseinandersetzen. Ab 10. September zeigt die EnBW in der neuen Galerie eine Computerinstallation des Londoner Künstlers Tim Head mit dem Titel "Nervous System" sowie einen Dokumentarfilm zu dem Kunstprojekt "Einstein Spaces", dessen Förderer EnBW ist.

Hintergrund:

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit Hauptsitz in Karlsruhe ist mit rund fünf Millionen Kunden das drittgrößte deutsche Energieunternehmen. Mit derzeit rund 17.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat die EnBW AG in den ersten sechs Monaten des Jahres 2005 das beste Halbjahresergebnis ihrer Konzerngeschichte erwirtschaftet. Nach dem am 10. August 2005 veröffentlichten Halbjahresbericht verbesserte die EnBW ihren Konzernüberschuss im 1. Halbjahr 2005 um 147 % gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Die Kernaktivitäten konzentrieren sich auf die Geschäftsfelder Strom, Gas sowie Energie- und Umweltdienstleistungen. Seit der Liberalisierung des Strommarktes gilt EnBW als das Unternehmen der Energiebranche, das sich dem Wettbewerb am stärksten verpflichtet fühlt. Mit seiner Strommarke "Yello" hat es bisher mehr als 1,1 Millionen Kunden bundesweit gewonnen. Mit seiner klaren Orientierung auf Wettbewerb und Innovation hat sich die EnBW den Ruf erworben, Vordenker und Wegbereiter der Energiebranche zu sein. EnBW gibt Impulse für die wissenschaftliche Forschung und Entwicklung und versteht sich als ein Unternehmen, das wirtschaftlich, ökologisch und gesellschaftlich verantwortlich agiert.

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.enbw.com

Weitere Berichte zu: Energiewirtschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht SmartMeter analysieren mit Algorithmen den Stromverbrauch
01.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS

nachricht Energiehybrid: Batterie trifft Superkondensator
01.12.2016 | Technische Universität Graz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie