Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Namenstaufe für tollkühne Kiste

25.08.2005


Erste öffentliche Präsentation des "Fortis Saxonia"-Teams der TU Chemnitz und ihres futuristischen Sparmobils


Studenten des "Fortis Saxonia"-Teams der TU Chemnitz präsentieren ihr Mobil
Foto: Christine Kornack



Über 100 Medien im In- und Ausland berichteten bereits über das halbtropfenförmige Ökofahrzeug der TU Chemnitz, mit dem das studentische Team "Fortis Saxonia" Ende Mai 2005 am Europäischen Shell Eco-marathon auf dem Nogaro-Ring in Südwestfrankreich teilgenommen hat. Das vierzehnköpfige Studententeam der Chemnitzer Universität (Altersdurchschnitt: 23 Jahre) hatte zuvor in nur sechs Monaten ihren Prototyp gebaut. Auch wenn das Chemnitzer Mobil auf der vorletzten Runde auf dem Nogaro-Ring stehen blieb, da die Brennstoffzelle ausfiel, war der Energieverbrauch (umgerechnet 0,15 Liter Benzin pro 100 Kilometer) ein Riesenerfolg.

... mehr zu:
»Nogaro-Ring »Saxonia »Saxonia-Team


Am 3. September 2005 wird das Mobil, dessen Elektromotor von einem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Block angetrieben wird, zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. An diesem Tag erhält das energiesparende, futuristisch aussehende Fahrzeug auch einen Namen: "Sax 1". Die Grundstücks- und Gebäudewirtschaftsgesellschaft mbH Chemnitz, einer der Sponsoren des "Fortis Saxonia"-Teams, und das "Fortis Saxonia"-Team der TU Chemnitz laden um 15 Uhr in der Chemnitzer Rathauspassage, Innere Klosterstraße 4 (1. Obergeschoss) zur Taufe sowie zu einem öffentlichen Vortag ein. "Die Besucher werden von uns in so manches Geheimnis eingeweiht. Sie erfahren aber auch von den Visionen unseres Teams und von den Problemen des ersten Prototypen, die es nun zu lösen gilt", berichtet Markus Bergmann vom Team "Fortis Saxonia" der TU Chemnitz. Wer zur Namenstaufe nicht kommen kann, hat vom 4. bis 11. September 2005 die Möglichkeit, in den gleichen Räumlichkeiten eine Ausstellung zu "Fortis Saxonia" zu besuchen. Öffnungszeiten: jeweils von 10 bis 13 Uhr und 16 bis 19 Uhr.

Für den Bau des Fahrzeuges und die Teilnahme am Wettbewerb in Frankreich mussten die Chemnitzer Studenten übrigens über 25.000 Euro aufbringen. Allein der Wert von "Sax 1" liegt jetzt bei etwa 20.000 Euro. "Ohne unsere 13 Sponsoren und so manchem Tipp von Wissenschaftlern der Chemnitzer Uni und Praktikern aus der Industrie wäre dies gar nicht möglich gewesen", so Markus Bergmann. Das "Fortis Saxonia"-Projekt unterstützen bisher: COTESA GmbH Mittweida, Fachschaftsrat der Fakultät für Maschinenbau und Studentenrat der TU Chemnitz, Ford Besico Sachsenland GmbH Glauchau, Fördergemeinschaft für den Lehrstuhl Kunststofftechnik der Technischen Universität Chemnitz e.V., Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft m.b.H. Chemnitz, Hebamme Sabine Egermann, KARL MAYER Malimo Textilmaschinenfabrik GmbH Chemnitz, MLP Finanzdienstleistungen AG Chemnitz, Rohloff AG Fuldatal, Studentenwerk Chemnitz-Zwickau, VDI Westsächsischer Bezirksverein Chemnitz, Zentrum für Brennstoffzellen-Technik GmbH Duisburg.

Mario Steinebach | idw
Weitere Informationen:
http://www.fortis-saxonia.de

Weitere Berichte zu: Nogaro-Ring Saxonia Saxonia-Team

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht TU Ilmenau erforscht innovative mikrooptische Bauelemente für neuartige Anwendungen
21.09.2017 | Technische Universität Ilmenau

nachricht Bald bessere Akkus?
21.09.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie