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Auf Ölsuche mit dem Laser

15.08.2005


Ein deutsches und ein australisches Forschungsinstitut, das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und CSIRO Petroleum (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation), arbeiten erstmalig in einem Forschungsprojekt zusammen, um die Kosten für die Suche nach neuen Ölquellen drastisch reduzieren zu können.

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Ein deutsches und ein australisches Forschungsinstitut, das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und CSIRO Petroleum (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation), arbeiten erstmalig in einem Forschungsprojekt zusammen, um die Kosten für die Suche nach neuen Ölquellen drastisch reduzieren zu können.

Ziel des dreijährigen Projektes, das 2004 begonnen hat, ist organische Einschlüsse in Gesteinsproben mit Hilfe der Lasertechnik schnell und preiswert zu analysieren. Dabei werden winzige Mengen einer Gesteinsprobe mit dem Laserstrahl "beschossen". Das Material verdampft und die Analyse der dabei freigesetzten Gase kann Aufschlüsse über die Qualität des eingeschlossenen Öls geben.

"Die analytisch-chemische Expertise des CSIRO aus dem Bereich der Erdölforschung ist komplementär zur lasertechnischen Kompetenz des Laser Zentrum Hannover" meint Dr. Barcikowski vom LZH. "Beide Institute sind in ihrem jeweiligen Gebiet führend. In diesem Projekt geht es darum, das wissenschaftlich-technische Know-how beider Einrichtungen zusammenzubringen, damit die bestmöglichen Ergebnisse erzielt werden können."

Anhand der gemeinsamen Experimente soll die Analyse von Spuren organischen Materials in Gestein genauer werden. Durch ein besseres Verständnis des Ölpotenzials verschiedener organischen Materialien soll letztendlich die Ölprognose einfacher werden. Eine schnelle und qualitativ hochwertige Analyse führt zu einer besseren Voraussage des optimalen Bohrungsortes.

Diese einzigartige analytische Mikropyrolyse hat weitere vielseitige Anwendungsfelder, wie das LZH und CSIRO Petroleum demonstrieren. So kann z.B. das Laserschneiden von Kunststoffen optimiert werden, Mikrofossile "geknackt" und charakterisiert sowie Tatortspuren für die Forensik hochgenau analysiert werden.

Die Kooperation wird vom Internationalen Büro des BMBF mit Unterstützung durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt gefördert.

Michael Botts | idw
Weitere Informationen:
http://www.lzh.de

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