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Technologieführer RWE SCHOTT Solar weiht preisgekrönte 40 MW Modulfertigung ein

14.06.2005

Nur 12 Monate nach der Investitionsfreigabe weiht RWE SCHOTT Solar GmbH als Deutschlands größtes vollintegriertes Solarunternehmen eine 40 MW Modulfertigung im tschechischen Valasske Mezirici ein. Das Unternehmen sieht sowohl in Deutschland als auch in Europa gesamt eine stabil wachsende Marktsituation und damit langfristige Sicherheit für die getätigten Investitionen. Für die Gründung des neuen Standortes RWE SCHOTT Solar CR, s.r.o. wurde das Unternehmen am 7 Juni in Prag mit einem Preis ausgezeichnet.

Während der Feier in Prag unter dem Titel "Investor of the Year" konnte Alexander Berg am 7. Juni, als Geschäftsführer zuständig für den Bereich Produktion, den dritten Preis in Empfang nehmen. Diese Auszeichnung wurde von der staatlichen Agentur Czech Invest überreicht, die damit die ehrgeizigen Ziele des Unternehmens würdigte. Der Ausbau des Standortes ist mit einem Investitionsvolumen von insgesamt bis zu 1,368 Mrd. Tschechischen Kronen geplant, das entspricht etwa 45 Mio. Euro.

Der neue Standort umfaßt ein Produktionsgebäude mit einer Grundfläche von 4.000 m2 und einen daran angegliederten Verwaltungsbereich mit 1.200 m2. Die Projektierungsphase der Anlage betrug nur drei Monate und aufgrund des milden Wetters im Herbst und Winter konnte die Bauzeit auf insgesamt sieben Monate reduziert werden. Eine erste Modullinie ist bereits installiert und läuft hoch, die Zweite wird im Sommer 2005 die Produktion aufnehmen. "Wir konnten dieses Tempo vorlegen, weil wir auf eine bestehende Infrastruktur des SCHOTT Standortes STVG aufbauen konnten", sagt Berg und ergänzt, "In diesem Projekt haben Teams aus Deutschland, Japan, USA und Tschechien hervorragend zusammengearbeitet, auf diese Leistung können wir stolz sein."

"Für uns war vor allem ein schneller Ausbau der Modulmengen entscheidend um unseren Händlern die Möglichkeit zu geben, auf den wachsenden Markt zu reagieren. Gleichzeitig haben wir die langjährige Zusammenarbeit mit unseren bestehenden Partnern in der Modulfertigung weiter intensiviert", sagt Michael Harre, Geschäftsführer des Unternehmens und für den Bereich Vertrieb verantwortlich. "Um unseren ehrgeizigen Wachstumspfad zu realisieren, laufen Verhandlungen über zukünftige Liefervereinbarungen mit Herstellern von Solarsilicium", so Harre weiter.

Mit dem Aufbau dieses neuen Werkes reagiert RWE SCHOTT Solar konsequent auf die weiterhin anhaltend hohe Nachfrage nach Solarstromprodukten in Deutschland und trägt einer starken Marktentwicklung innerhalb Europas Rechnung.

So ist ein Grund für die Wahl diese Standortes die günstige regionale Lage Tschechiens innerhalb der neuen EU Staaten nach der Osterweiterung. Von dem noch in diesem Jahr in Tschechien in Kraft tretenden Einspeisegesetz für Erneuerbare Energien erhofft sich das Unternehmen eine Signalwirkung auf die neuen EU Mitgliedsstaaten.

Die Modulproduktion als nachgelagerte Technologiestufe dient zur Auslastung der hochtechnologischen Zellfertigung am Hauptsitz des Unternehmens im bayerischen Alzenau. Mit dieser Produktionsanlage zur Herstellung von 40 MW Solarstrommodulen steigert das Unternehmen sein Moduloutput auf über 80 MW in 2005. Durch den Hochlauf wird die volle Kapazität von etwa 100 MW in 2006 erreicht werden. Mit dem parallelen Ausbau der Zellenproduktion in Alzenau liegt die Kapazität des Unternehmens für die Produktion von Solarzellen zum Ende 2005 bei rund 130 MW.

Lars Waldmann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.rweschottsolar.com

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