Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erdwärme - Energiequelle von heute und morgen

11.02.2005



Dieses Projekt dient dem Aufbau eines geothermischen Informationssystems. Damit sollen die Realisierungschancen tiefengeothermischer Anlagen zur Wärme- und Stromproduktion im Ruhrgebiet erhöht werden.


Das Ruhrgebiet als hochindustrialisierter, sich im Strukturwandel befindlicher Ballungsraum ist in besonderem Maße auf eine sichere und gleichzeitig umweltfreundliche Energieversorgung angewiesen. Bei der Erreichung dieses Zieles können die regenerativen Energien einen bedeutenden Beitrag leisten. Unverzichtbar im Mix mit den anderen regenerativen Energien ist dabei die Geothermie.

  • Sie ist fast überall gewinnbar.

  • Sie ist stets verfügbar.
  • Sie ist unerschöpflich.
  • Sie liefert Wärme und Kälte.
  • Sie kann darüber hinaus auch zur Stromerzeugung eingesetzt werden.
  • Sie kann ohne größeren Aufwand schon heute wesentlich mehr als bisher genutzt werden.

Das Interesse an den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Geothermie hat deshalb in letzter Zeit erheblich zugenommen. Voraussetzung für die verstärkte Nutzung geothermischer Energie im Ruhrgebiet ist die Kenntnis des Untergrundaufbaus und der Untergrundtemperaturen. Deshalb erarbeitet der GD NRW diese Grundlagendaten im Rahmen der Geothermie-Studie Ruhrgebiet bis zu einer realistischen Nutzungstiefe von etwa 5 000 m. Nutzer dieser Studie sollen vor allem zukunftsorientierte Industrie- und Dienstleistungsunternehmen der Region sein. Ihnen sollen richtungsweisende geothermische Energiekonzepte präsentiert werden. Dadurch ergeben sich zahlreiche Standortvorteile – sowohl für die einzelnen Unternehmen (sichere, importunabhängige Energieversorgung, auf lange Sicht kalkulierbare Energiekosten) als auch für die gesamte Region (Erschließung innovativer Kompetenzfelder auf einem Wachstumsmarkt, geringerer CO2-Ausstoß, Imagewandel).

Die Ziele der Geothermie-Studie Ruhrgebiet sind:

  • flächendeckende Bearbeitung der geologischen Untergrundverhältnisse bis 5 000 m Tiefe
  • Ermittlung der für die Region typischen geothermischen Gesteinsparameter
  • Modellierung der Untergrundtemperaturen bis 5 000 m Tiefe
  • Beratungskonzepte für größere Gebäudekomplexe (Büro-, Geschäftshäuser und Fabrikationsanlagen) sowie für größere zusammenhängende Wohngebiete

Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf folgende Nutzungsarten gelegt:

  • größere Erdwärmesondenfelder bis in Tiefenbereiche von 200 m
  • einzelne Erdwärmesonden bis in Tiefenbereiche von 3 000 m
  • thermische Untergrundspeicher
  • Möglichkeiten der Stromerzeugung der Hot-Dry-Rock-Technik bis in Tiefenbereiche von 5 000 m

Zum Bearbeitungsgebiet zählen:

  • Kommunen innerhalb des Ruhrgebietes und des angrenzenden Niederrheins, die zur Gänze oder teilweise zum EU-Ziel-2-Gebiet gehören

Uwe H. Burghardt | Landesinitiative Zukunftsenergie
Weitere Informationen:
http://www.energieland.nrw.de

Weitere Berichte zu: Energiequelle Energieversorgung Stromerzeugung Tiefenbereich

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Stromindikatorklemmen mit Push-in-Anschluss
24.07.2017 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

nachricht Leiterplatten-Steckverbinder werkzeuglos montieren
24.07.2017 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops