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Co-Verbrennung auf der nächsthöheren Stufe

15.12.2004


Aufgrund der mit CO2-Emissionen einhergehenden Probleme wurden die Kontrollmethoden und die Prozesse untersucht. Hierbei wurde auch die thermische Nutzung von sekundären, aus Abfallprodukten gewonnenen Brennstoffen betrachtet.



Die gestiegenen CO2-Emissionskonzentrationen in der Atmosphäre haben eine Störung des globalen Klimas verursacht, da sie zum Treibhauseffekt beitragen. Dies ist in erster Linie auf die verbreitete Nutzung fossiler Brennstoffe wie Kohle zurückzuführen, die in Kraftwerken in großen Mengen verbrannt werden. Andererseits haben Deponien eine begrenzte Kapizität und bergen die potenzielle Gefahr von Langzeitreaktionen. Darüber hinaus ist es sehr wahrscheinlich, dass immer mehr Einschränkungen für die Entsorgung organischer Abfallmaterialien eingeführt werden. Deshalb wird zukünftig der Ruf nach alternativen Entsorgungsmethoden immer lauter.



Der Schlüsselfaktor für alternative Entsorgungsmethoden liegt in der Trennung der Abfallmassen und in speziellen Aufbereitungsmethoden für die Wiederverwertung dieser Abfälle. Die meisten Abfallmaterialien setzen sich aus nur wenigen Hauptbestandteilen wie beispielsweise Papier, Kunststoff und Holz zusammen. Deshalb bestand ein Hauptziel darin, herauszufinden welchen Einfluss verschiedene unvermischte Abfallmaterialien auf die Verbrennungs-, Emissions- und Betriebsprozesse haben. Ebenso wurde eine Prognose zum Verhalten vermischter Abfallmaterialien erstellt, um die günstigsten Prozesseinstellungen bestimmen zu können. Die Experimente mit den Hauptbestandteilen vermischter Abfälle wurden zuerst im Labor durchgeführt und dann im Rahmen von Pilot- und Großprojekten getestet.

Eine Erhebung zum Status quo in Deutschland zeigte zunächst, dass die Co-Verbrennung begrenzter Mengen von Zusatzbrennstoffen technisch möglich ist. Man fand heraus, dass die Co-Verbrennung von Biomasse, Abfällen oder anderen Restmaterialien in kohlebetriebenen Kraftwerken viele Vorteile hinsichtlich Effizienz, Kosten und nicht zuletzt der Umwelt besitzt.

Kontakt:

Jörg Matter
Universität Stuttgart
Pfaffenwaldring 23
70569 Stuttgart
Tel: +49-711-6853-396, Fax: -491
Email: maier@ivd.uni-stuttgart.de

Jörg Matter | ctm
Weitere Informationen:
http://www.eu-projects.de/sefco
http://www.uni-stuttgart.de

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